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ESC-Kandidaten im Camp : Arbeit am Akkord

Liedermacher Gregor Hägele (Mitte) diskutiert über die Melodie der Kandidaten. Bild: Jens Gyarmaty

Die sechs Kandidaten für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest stehen fest. Im Songwriting-Camp arbeiten sie intensiv an neuen Liedern für den Wettbewerb. Aber wie gewinnt man den ESC eigentlich?

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          Ihre schwarzen Kringellocken hat Makeda zu einem Dutt gezwirbelt, ein Fuß klemmt unter ihrem Knie auf dem Drehstuhl. Immer wieder summt sie ein paar Töne, samtig und leise. Ihr gegenüber sitzt Kristine Bogan, den Laptop auf den Knien. „Wollen wir die Stelle noch einmal versuchen?“, fragt die Texterin. Der Gitarrist schlägt ein paar Akkorde an, dann singt Makeda. Und wie.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Vielleicht ist der Song, der da im Tonstudio Kung Fu in Berlin-Kreuzberg entsteht, das Lied, über das in ein paar Monaten alle reden. Makeda ist eine der sechs deutschen Kandidatinnen für den Eurovision Song Contest (ESC), der im Mai in Tel Aviv stattfindet. Im Februar wird sich entscheiden, wer Deutschland im Wettbewerb zwischen den 42 teilnehmenden Ländern vertritt. „Unser Lied für Israel“ heißt die Show. Zur Wahl stehen außer der 27 Jahre alten Bonnerin noch Aly Ryan, BB Thomaz, Linus Bruhn, Gregor Hägele und Lilly Among Clouds. Der NDR ist derzeit noch mit weiteren möglichen Kandidaten im Gespräch, maximal acht können am Vorentscheid teilnehmen.

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