https://www.faz.net/-gum-83pn9

ESC-Auswertung : Die Zuschauer hätten einen anderen Sieger gekürt

  • Aktualisiert am

Bei Polina Gagarina waren Zuschauer und Jurys sich einig: Platz zwei. Bild: AP

Wäre es nur nach den Zuschauern gegangen, hätte Schweden nicht den Sieg beim Eurovision Song Contest eingefahren. Auch Ann Sophie sahen die Zuschauer kritischer als die Jurys.

          1 Min.

          Ann Sophie ist beim Eurovision Song Contest (ESC) oft nur ganz knapp an den Punkten vorbeigeschrammt. Dies ergibt sich nach Angaben des ESC-Experten Irving Wolther aus der vorläufigen Analyse des Jury- und Tele-Votings. „Sie hat in der Summe mehrfach den 11., 12. oder 13. Platz belegt“, sagte Wolther am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Punkte gibt es nur für die ersten zehn Plätze.

          „Das ist wie ein vierter Platz im Sport. Man geht knapp leer aus“, sagte Wolther. Das Problem für die 24-jährige Hamburgerin seien eher die TV-Zuschauer gewesen. Die Zuschauer am Fernseher hätten auch einen anderen Sieger gekürt, sagte Wolther: „Italien hätte bei ihnen haushoch gewonnen, vor Russland und Schweden.“

          Das Finale des ESC am Samstagabend in Wien hatte Schweden, vor Russland und Italien gewonnen. Unter den 27 Finalisten hatten Deutschland und Österreich mit jeweils null Punkten den letzten Platz belegt.

          Wien : Schweden gewinnt den 60. ESC

          Weitere Themen

          „Rock ’n’ Roll never dies“

          ESC-Finale in Rotterdam : „Rock ’n’ Roll never dies“

          Die italienische Band Måneskin gewinnt mit „Zitti e buoni“ den 65. Eurovision Song Contest. Dahinter folgen gleich zwei Lieder in französischer Sprache. Damit setzt sich der Trend zu mehr musikalischer Qualität beim Grand Prix fort. Deutschlands Beitrag wird Vorletzter.

          Topmeldungen

          Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

          Gesundheitsminister-Bericht : Spahn plant Maskenpflicht bis 2022

          Das Bundesgesundheitsministerium will den Druck auf Impfmuffel erhöhen: Gratistests sollen im Herbst entfallen und für Ungeimpfte könnten „erneut weitergehende Einschränkungen notwendig werden“.

          Druck auf Sportler : Die Stärke der Verletzlichen

          Der Druck, der auf den Stars dieser Spiele lastet, ist so sichtbar wie nie zuvor. Athletinnen und Athleten zeigen: Auch wer verletzlich ist, kann erfolgreich sein. Das könnte der Anfang eines Kulturwandels sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.