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Eurovision Song Contest : Wie lange müssen wir aufbleiben?

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Tritt als letzter auf: Andre aus Armenien Bild: REUTERS

Die Startreihenfolge des Finales des 51. Eurovision Song Contests am 20. Mai in der griechischen Hauptstadt Athen (nach der Entscheidung des Halbfinales am 18. Mai).

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          Die Startreihenfolge des Finales des 51. Eurovision Song Contests am 20. Mai in der griechischen Hauptstadt Athen (nach der Entscheidung des Halbfinales am 18. Mai).

          1. SCHWEIZ, Six4one, „If We All Give A Little“: Der deutsche Grand-Prix-Veteran Ralph Siegel ist wieder mit einer klassischen Eurovisions-Komposition dabei. Seine Ballade für eine bessere Welt ist seine 18. Finalteilnahme als Komponist. Die sechs Interpreten kommen aus allen Ecken Europas und aus Israel: Claudia D'Addio aus der Schweiz, Liel aus Israel, Tinka Milinovic aus Bosnien & Herzegowina, Keith Camilleri aus Malta, Andreas Lundstedt aus Schweden und Marco Matias aus Deutschland.

          2. MOLDAWIEN, Arsenium und Natalia, „Loca“: Der 22jährige Arsenium alias Arsenie Toderas stürmte 2004 mit seinen beiden Kollegen von O-Zone und dem Hit „Dragostea Din Tei“ europaweit die Charts. Seine Partnerin, die 18jährige Natalia Gordienko ist Moldawiens „Miss Teenager 2004“ gewesen.

          3. ISRAEL, Eddie Butler, „Together We Are One“: Für den 34jährigen Sänger mit der gefühlvollen Ballade ist es bereits die zweite Teilnahme beim Grand Prix. 1999 holte er als Mitglied der Gruppe Eden mit „Happy Birthday“ einen respektablen fünften Platz für Israel.

          4. LETTLAND, Cosmos, „I Hear Your Heart“: Die A-capella-Band besteht aus sechs jungen Männern: Reinis Sejans (Rhythmus), Juris Lisenko (Tenor), Janis Strazdins (Bass), Janis Sipkevics und Andris Sejans (beide Countertenor) sowie Janis Ozols (Bariton).

          5. NORWEGEN, Christine Guldbrandsen, „Alvedansen“: Der Song der 20jährigen, der übersetzt „Elfentanz“ heißt, vermischt Klassik mit Pop und bekommt durch den Einsatz des norwegischen Nationalinstruments - der so genannten Hardanger Geige - seinen typisch nordischen Charakter.

          6. SPANIEN, Las Ketchup, „Bloody Mary“: Ihr Ketchup-Song („Aserejé“) war der Sommerhit des Jahres 2002. Aus dem ursprünglichen Schwestern-Trio Lola, Lucía und Pilar Muñoz ist mittlerweile ein Quartett geworden. Als vierte Schwester verstärkt Rocío die Familienband.

          7. MALTA, Fabricio Faniello, „I Do“: Sein Lied ist ein englischsprachiger Popsong ohne Ecken und Kanten. Mit demselben Rezept und dem Stück „Another Summer Night“ hatte der Sänger im Finale von Kopenhagen 2001 immerhin den neunten Platz für Malta erzielt.

          8. DEUTSCHLAND, Texas Lightning, „No No Never“: Das Lied gilt als einer der Geheimfavoriten. Für die norddeutsch-australische Countrymusik-Gruppe sitzt Olli „Dittsche“ Dittrich am Schlagzeug und gibt den Takt an. Für die Band gilt das Motto: „Kein Stress und gute Laune“. „Wir können gut singen und am Ende werden wir sehen, was dabei rauskommt“, sagte die aus Australien stammende Sängerin Jane Comerford immer wieder während der Proben in Athen.

          9. DÄNEMARK, Sidsel Ben Semmane, „Twist Of Love“: Der zweite Country Song beim diesjährigen Wettbewerb - allerdings nur oberflächlich betrachtet. Fachmännisch müsste bei der 17jährigen Dänen wohl eher von Country-Twist gesprochen werden.

          10. RUSSLAND, Dima Bilan, „Never Let You Go“: Der 23jährige Russe Dima Bilan überzeugte beim Halbfinale und zählt zu den Geheimfavoriten.

          11. MAZEDONIEN, Elena Risteska, „Ninanajna“: Die 20jährige scheint für Musikwettbewerbe geboren zu sein. Ihre Karriere begann mit einem gewonnenen Castingwettbewerb; mittlerweile schreibt und komponiert sie auch für andere Kollegen.

          12. RUMÄNIEN, Mihai Traistariu, „Tornero“: Der 26jährige versucht es am Samstag mit einem im italienischen Stil der 60er Jahre und auf Italienisch gesungenen Lied. „Er könnte es schaffen“, meinen Experten.

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