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Eurovision Song Contest : Noch ein Deutscher im Finale: Ralph Siegel fordert Max heraus

  • Aktualisiert am

Mit Siegel ins Finale: Julie und Ludwig Bild: dpa/dpaweb

Ein bißchen Frieden für Ralph Siegel: Der Fließband-Produzent hat es doch noch ins Grand-Prix-Finale geschafft. Malta wird mit einem Siegel-Lied vertreten sein.

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          Ralph Siegel hat beim Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul die erste Hürde genommen. Im Halbfinale am Mittwoch abend konnte sich Malta mit dem von ihm produzierten Liebesduett „On Again, Off Again“ für die Endrunde am Samstag qualifizieren. Bei der von Fernsehsendern in 33 Ländern ausgestrahlten Vorauswahl entschieden die Zuschauer per Televoting über das Weiterkommen von 10 der 22 Halbfinal-Kandidaten.

          Wegen der Rekord-Teilnehmerzahl von insgesamt 36 Ländern wurde in diesem Jahr erstmals ein Halbfinale veranstaltet. Außer Malta qualifizierten sich Sänger und Sängerinnen aus Serbien-Montenegro, den Niederlanden, Albanien, der Ukraine, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Griechenland und Zypern. Leer aus gingen unter anderem die Schweiz, Portugal, Dänemark, Finnland und Israel.

          Die deutsche Eurovisions-Hoffnung Max konnte seine Stimmbänder zunächst noch schonen. Die Qualifikationsrunde blieb ihm, wie auch den bereits fürs Finale nominierten Kandidaten aus 13 weiteren Ländern, erspart. Bei der Endrunde am Samstag wird der 22jährige aus dem Schwarzwald seinen blueslastigen Titel „Can't wait until Tonight“ begleitet von seinem Entdecker und Mentor Stefan Raab vortragen.

          Der von Grand-Prix-Veteran Siegel produzierte Beitrag aus Malta wurde von dem Duo Julie und Ludwig gesungen. 1982 hatte Siegel mit dem für Nicole komponierten Lied „Ein bißchen Frieden“ den bislang einzigen Grand-Prix-Sieg für Deutschland geholt.

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