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Eurovision Song Contest : Mit vielen Mädchen gegen Max

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Der Grieche Sakis Rouvas singt „Shake It” Bild: AP

Beim Eurovision Song Contest in Istanbul wird mancher nicht nur auf seine Stimme, sondern auch auf Show und schicke Bühnenbegleitung setzen. Max, der deutsche Entsandte, macht da nicht mit.

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          Bei diesem Auftritt wären ihm 12 Punkte sicher gewesen: Mit „Zugabe“-Rufen wurde der Grand-Prix-Kandidat Max am Dienstag abend bei einem Mini-Konzert vor einigen hundert geladenen Gästen im deutschen Generalkonsulat in Istanbul bedacht. Angesichts der Begeisterung des Publikums über seinen Titel „Can't wait until Tonight“ ließ Max mit „Ain't no Sunshine“ einen weiteren bluesigen Song folgen - locker vom Hocker, seinem Markenzeichen.

          Viele Worte machte der 22jährige ansonsten nicht. Er tat „das, was er am besten kann“, wie sein Entdecker und Mentor Stefan Raab sagte: Er sang. Dem ganz großen und weitaus internationalerem Publikum werden sich die beiden am Samstag stellen müssen, wenn in Istanbul das Finale des diesjährigen Eurovision Song Contests über die Bühne geht. Auch die Konkurrenten von Max sind längst in Istanbul und haben schon fleißig geprobt. Nach den ersten Eindrücken ist bestätigt, was bereits zu vermuten war: Max wird mit seinem unaufgeregten, puristischen Auftritt eine Ausnahme sein. Andere setzen deutlich mehr auf Show und Glitzer.

          In Istanbul wird an diesem Mittwoch das Halbfinale ausgetragen. Während Max wegen des bereits sicheren Platzes im Finale noch nicht auf die Bühne muß, ist die Qualifikationsrunde ein entscheidender Test für den Grand-Prix-Veteranen Ralph Siegel. Er hat den Song für Malta produziert, den Julie und Ludwig im Duett vortragen werden. Von den 22 Kandidaten, die im Halbfinale ihr Glück und ihr Geschick testen werden, kommen zehn eine Runde weiter. Im Finale am Samstag muß sich Max gegen Kandidaten aus 23 Ländern behaupten.

          Auch seine Mitstreiterinnen schütteln sich gerne

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