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In der Ahoy-Arena : ESC im Mai 2021 in Rotterdam

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Diesjähriger Sieger der Herzen und der leeren Halle: Die litauische Band „The Roop“. Bild: dpa

Nach der diesjährigen Ersatzshow für das ESC-Finale steht nun der Austragungsort des Eurovion Song Contest für das kommende Jahr fest.

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          Der 65. Eurovision Song Contest (ESC) soll im nächsten Jahr im Mai in Rotterdam nachgeholt werden. Das gab die Europäische Rundfunkunion (EBU) am Samstagabend während der Ersatzshow des diesjährigen ESC-Finals bekannt. Austragungsort soll demnach die Ahoy-Arena sein, die auch in diesem Jahr vorgesehen war. Der diesjährige ESC war im März wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Wann genau das Finale im Mai 2021 stattfinden soll, steht noch nicht fest.

          Der neue ESC-Beauftragte der EBU, Martin Österdahl, sprach von großen Herausforderungen, die auch noch im nächsten Jahr wegen Covid-19 zu erwarten seien und zu Änderungen beim Song Contest führen könnten. Man werde aber gestärkt aus der Krise hervorgehen. Bisher haben 18 Teilnehmer aus diesem Jahr ihre Rückkehr zum ESC im nächsten Jahr bestätigt.

          Die EBU strahlte am Samstagabend statt des ESC-Finals eine Ersatzshow aus, die nach dem Siegertitel des Jahres 1997 benannt war, „Love Shine A Light“ von Katrina and the Waves. In der Show waren alle 41 Künstler mit ihren Beiträgen zu sehen, die von den Teilnehmerländern für dieses Jahr ausgewählt worden waren.

          Zuvor schon hatten im Ersten gut drei Millionen Zuschauer das deutsche Finale aus der Elbphilharmonie in Hamburg gesehen. Dabei traten die Künstler aus zehn Ländern gegeneinander an, das Finale gewann am Ende nach Einschätzung der Zuschauer und einer Jury die Band The Roop aus Litauen mit dem Song „On Fire“.

          Auch Ben Dolic, der Deutschland beim ESC in Rotterdam vertreten sollte und dies nun im nächsten Jahr nachholen soll, trat mit seinem Lied „Violent Thing“ in der Elbphilharmonie auf. Die Show „Free European Song Contest“ des Fernsehsenders ProSieben, die von der Produktionsfirma Raab TV mit veranstaltet wurde, sahen im Schnitt 2,57 Millionen Zuschauer.

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