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Bis zu 35 Grad : Es wird heiß!

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Überdimensional groß: eine rosarote Brille des Fotofestivals Horizonte in Zingst Bild: dpa

Freibad, Biergarten, Balkon: Wer kann, ist draußen. Denn nach dem kühlen Mai dreht der Frühsommer vielerorts auf. Im Norden erhalten die Temperaturen aber erst einmal einen Dämpfer.

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          Nach dem verregneten Frühling steht Deutschland die erste sommerliche Hitzewelle bevor. Schon am Dienstag kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Oberrhein bis zu 32 Grad warm werden. Anders sieht es im Norden aus, wo die Temperaturen sogar einen kleinen Dämpfer bekommen. Nördlich einer Linie Berlin-Hannover-Ruhrgebiet wird es meist unter 25 Grad bleiben. An der Nordsee werden nur 17 bis 19 Grad erreicht.

          Am Mittwoch steigen bei viel Sonnenschein und lockeren Quellwolken die Temperaturen im Süden und in der Mitte Deutschlands vielerorts über 30 Grad. „Entlang der süd- und westdeutschen Flüsse kommt man bei 32 bis 34 Grad richtig ins Schwitzen“, sagte Markus Übel von der Wettervorhersagezentrale in Offenbach am Montag. „Am Donnerstag legt der Sommer noch eine Schippe drauf.“ Von Kiel bis Konstanz und von Aachen bis Cottbus klettert das Thermometer dann auf heiße 30 bis örtlich sogar 35 Grad.

          Überall dort, wo es heiß wird, erwarten die Freibäder viele Besucher. „Wir rechnen mit einer hohen Nachfrage“, sagte eine Sprecherin der KölnBäder GmbH am Montag. Für die kommenden Tage hätten Besucher schon Slots gebucht. Eine vorherige Buchung empfehle sich. Das Freibad stehe hoch im Kurs. „Familien wollen planschen, Sportschwimmer wollen Bahnen ziehen“, sagte sie. Am Sonntag seien Zeitfenster sogar ausgebucht gewesen.

          Erste Hitzewelle 2021

          Waldbrandgefahr in Sachsen-Anhalt

          In Cafés und Kneipen spielt sich derzeit viel im Freien ab. Der ohnehin große Trend zur Außengastronomie sei durch die Corona-Pandemie noch intensiver geworden, sagte der Sprecher des Branchenverbandes Dehoga NRW, Thorsten Hellwig. Das sommerliche Wetter verstärke das noch einmal. „Der Trend ist, möglichst viel draußen anzubieten“, sagte Hellwig.

          Trockenheit und Hitze bergen für Sachsen-Anhalts Wälder Gefahren. Bereits am Montag gab das Landeszentrum Wald für die Hälfte der Gebiete die Waldbrandgefahr mit der höchsten oder zweithöchsten Stufe an. Besonders stark ist die Gegend um Wittenberg und in Anhalt-Bitterfeld betroffen. Durch die Wetterlage könnte sich die Situation weiter zuspitzen.

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