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Erst Kälte – jetzt Glätte : Vorsicht, Rutschgefahr!

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Spiegelglatt war es in Hessen zuletzt im Februar. Am Wochenende könnte wieder Glatteis bevorstehen. Bild: dpa

Der Winter lässt Deutschland noch nicht los. Zwar steigen die Temperaturen – doch am Wochenende kann es vielerorts gefährlich glatt werden.

          Die schlimmste Kälte ist überstanden, jetzt wird es glatt. Für Freitag kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Schneefall und Sprühregen an, die für eisige Fahrbahnen sorgen könnten. Gefrierender Regen und Schnee könnten am Wochenende auch Autofahrern in Hessen das Leben schwer machen. Vor allem im Rhein-Main-Gebiet erwartet der DWD glatte Straßen. Damit seien auch Behinderungen am Frankfurter Flughafen nicht ausgeschlossen. „Je weiter wir nach Südwesten kommen, desto wahrscheinlicher wird es“, sagte ein Meteorologe am Freitag in Offenbach. Für ganz Hessen gab der DWD eine amtliche Warnung vor Frost heraus.

          Auch in anderen Bundesländern bleibt es vorerst kalt, in Berlin etwa wurden in der Nacht auf Freitag minus 12 Grad gemessen. In Bonn waren es minus 4, Saarbrücken hatte schon mildere minus 1,4 Grad. Bisher blieb es auf den Straßen ruhig, trotz der Kälte. „Wir hatten keine besonderen Einsätze, die mit dem Wetter zu tun hatten“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Stuttgart. Aus Hamburg hieß es: „Es ist kalt, aber nicht glatt.“

          Auch im Rest Europas bleibt es winterlich

          Im Schleswig-Holstein sorgten anhaltende Schneefälle dagegen für massive Probleme. Am Freitagmorgen sind Linienbusse und mehrere Züge der Deutschen Bahn ausgefallen, weil die Straßen und Gleise durch den Schnee nicht befahrbar waren. Auch auf den Autobahnen gab es Stau durch verschneite Fahrbahnen. Staatliche Schulen im Raum Flensburg und einigen umliegenden Landkreisen bleiben weiterhin geschlossen.

          Während das Wetter im Großteil Deutschlands langsam milder wird, versinkt Flensburg weiterhin im Schnee. Bilderstrecke

          Starke Schneefälle und Winterstürme haben auch in Teilen Europas den Verkehr lahmgelegt: Die Flughäfen in Genf in der Schweiz sowie in den schottischen Städten Glasgow und Edinburgh wurden am Donnerstag vorübergehend geschlossen. In einigen Regionen in Italien, Frankreich und Spanien kam es zu massiven Problemen beim Zugverkehr und auf Straßen. Die Zahl der Kältetoten stieg auf mindestens 54.

          In Großbritannien wurde am Donnerstag der Kälterekord für eine 24 Stunden-Periode im März gebrochen. In der südwalisischen Stadt Tredegar wurde es über den ganzen Tag hinweg nicht wärmer als minus 4,7 Grad.

          Kommende Woche soll es aber wieder milder werden. Ein kräftiges Tief über Südwesteuropa bringt mildere Luft, damit sollte der Höhepunkt der Kältewelle überstanden sein.

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