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„Ich möchte mich auch an dieser Stelle ausdrücklich entschuldigen”: Adolf Sauerland

Love-Parade-Unglück : Adolf Sauerland räumt Fehler ein

Der Duisburger Oberbürgermeister räumt Fehler im Umgang mit dem Unglück bei der Love Parade im Sommer ein. Das schreibt der scharf kritisierte Adolf Sauerland in einer „Weihnachtsgrußwort“. Bislang wies er jede Verantwortung zurück.

Ermittlungen zur Loveparade : Die Katastrophe in der Katastrophe

Immer mehr wird offenbar, dass auch der Polizei eklatante Fehler unterliefen, die zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg führten. Die offiziellen Informationen bleiben allerdings verwirrend und unvollständig. Ist heute im Landtag „uneingeschränkte Aufklärung“ zu erwarten?
Ein Kerzenmeer gedenkt der Opfer, während die Suche nach den Schuldigen fortgesetzt wird

Loveparade-Unglück : Rechtsgutachten entlastet Polizei

Die gegenseitigen Schuldzuweisungen nach dem Loveparade-Unglück nehmen kein Ende: Ein Gutachten des nordrhein-westfälischen Innenministeriums sieht die Verantwortung bei der Stadt Duisburg und dem Veranstalter - und entlastet die Polizei.
Hier noch mit geradem Zeh: Ashton Kutcher und Mila Kunis im Jahr 2014

Herzblatt-Geschichten : So sexy wie ein Zehenbruch

Gewagte Behauptungen der Klatschpresse: Mila Kunis findet gebrochene Zehen sexy, die Royals wollen ein Baby adoptieren, Florian Silbereisen findet sein neues Glück. Die ganze Wahrheit decken die Herzblatt-Geschichten auf.

Loveparade-Unglück : Jäger gesteht ein: Polizei hat Fehler gemacht

Nordrhein-Westfalens Innenminister Jäger hat erstmals eingestanden, dass es kurz vor dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg auch Polizeipannen gegeben hat. Absprachen mit dem Veranstalter, um den Besucherzustrom im Griff zu behalten, wurden anscheinend nicht eingehalten.

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  • Duisburg : Sauerland mit Abwahl einverstanden

    Adolf Sauerland ist mit seiner Ablösung einverstanden: Der Oberbürgermeister von Duisburg will sich im Rat der Stadt zur Abwahl stellen. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Bosbach, forderte ihn zum Rücktritt auf.
  • Loveparade : Morddrohungen gegen den Oberbürgermeister

    Der Protest richtet sich gegen das Stadtoberhaupt. Mehrere Politiker legen Adolf Sauerland einen Rücktritt nahe. Doch der Verwaltungschef weist die Verantwortung zurück. Im Rathaus fragt man sich: Wie lange hält er das noch durch?
  • Loveparade : Sie wollten es unbedingt stemmen

    Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger und Polizeiinspektor Dieter Wehe sehen die Schuld an dem Unglück von Duisburg bei der Lopavent GmbH. Ihrer Meinung nach trägt der Veranstalter die alleinige Verantwortung.
  • Loveparade in Duisburg : „Verantwortung liegt beim Veranstalter“

    Polizei und Politik in Nordrhein-Westfalen sehen die Schuld für die Katastrophe bei der Loveparade beim Veranstalter. Dieser habe sich nicht an Absprachen gehalten, sagte Innenminister Jäger. Ministerpräsidentin Kraft fordert derweil indirekt den Rücktritt von Duisburgs Bürgermeister Sauerland.
  • Loveparade in Duisburg : Zahl der Toten erhöht sich auf 21

    Die Zahl der Todesopfer bei der Loveparade in Duisburg hat sich auf 21 erhöht. In der Nacht zum Mittwoch erlag eine 25 Jahre alte Frau im Krankenhaus ihren Verletzungen. Derweil fordert die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Kraft nach der Katastrophe personelle Konsequenzen.
  • Duisburger OB : Einsam im Unglück

    Es kann kein Zweifel bestehen, dass bei Planung und Genehmigung der Loveparade schwere Fehler begangen wurden. Die Verantwortung dafür trägt der Oberbürgermeister - ob ihm persönliches Verschulden nachzuweisen ist oder nicht. Er muss daraus die Konsequenz ziehen.
  • Loveparade : Schaller und die Schuldfrage

    Der Chef der Loveparade Rainer Schaller schiebt die Verantwortung für die Massenpanik von sich - und greift die Polizei an. Für den Wissenschaftler Dirk Oberhagemann, dem Dreharbeiten am Tunnel verweigert wurden, steht fest: „Diese Veranstaltung hätte so nie und nimmer stattfinden dürfen.“
  • Das Bild von Duisburg prägen die Schornsteine der Stahlwerke von Thyssen-Krupp

    Duisburg : Hinter den trüben Schlieren

    Mit der Loveparade wollte Duisburg weiter daran arbeiten, sich ein junges, frisches Gesicht zu geben. Im Kampf gegen das vom Tatortkommissar Schimanski transportierte Klischee einer sterbenden Industriestadt wurden die Kräfte der Stadt womöglich überschätzt.
  • Gefahrenquelle Loveparade : In der Verantwortung

    Veranstalter von Großereignissen wie der Loveparade haften für Schäden, denn sie schaffen mit ihrem „Event“ eine Gefahrenquelle. Hat man ernstzunehmende Warnungen ignoriert? War das Unglück vorhersehbar?
  • Verantwortliche in Duisburg : Uneinsichtig

    Die Verantwortlichen in Duisburg wollten die Warnungen von Fachleuten nicht hören. In Bochum hat sich vor einem Jahr im entscheidenden Moment der Polizeipräsident den Stadtoberen widersetzt. Bei der jüngsten Loveparade fehlte ein mutiger Beamter.
  • Rainer Schaller : Fortan in schwarz

    Als Hauptsponsor der Loveparade hoffte der Gründer der Fitnesskette McFit, Rainer Schaller, gute Geschäfte zu machen. Nach der Katastrophe mit 19 Toten und hunderten Verletzten in Duisburg geht es jetzt vor allem um Trauerarbeit.