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Die 1977 entführte „Landshut“ steht in einem Hangar des Dornier Museums. Bild: dpa

Nach langem Streit : Die „Landshut“ bleibt in Friedrichshafen

  • Aktualisiert am

Nach jahrelangem Streit ist eine Entscheidung um den Verbleib der „Landshut“ gefallen: Das Flugzeug soll in Friedrichshafen am Bodensee ein eigenes Museum bekommen.

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          Das von Terroristen 1977 zur Freipressung von RAF-Angehörigen entführte Flugzeug „Landshut“ soll nach jahrelangem Streit nun doch in Friedrichshafen am Bodensee bleiben. Dafür soll die Stiftung „18. Oktober“ gegründet werden. Das 2017 auf Betreiben des damaligen Außenministers Sigmar Gabriel (SPD) aus Brasilien nach Deutschland transportierte Flugzeug soll in einer Halle neben dem Dornier Museum untergebracht und unter Aufsicht der Bundeszentrale für politische Bildung sowie des baden-württembergischen Hauses der Geschichte zu einem eigenständigen Museum ausgebaut werden.

          Der Haushaltsausschuss des Bundestags bewilligte in der Nacht zum Freitag 15 Millionen Euro für das Ausstellungskonzept. Die Zuständigkeit liegt künftig nicht mehr bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), sondern beim Bundesinnenministerium.

          Als möglicher Ausstellungsort war immer wieder das Bonner Haus der Geschichte genannt worden, die Bundesregierung wollte diesen Standort aber nicht gegen den Widerstand des dortigen Museumsleiters durchsetzen. Ein Sprecher der Kulturstaatsministerin sagte nun, aufgrund langjähriger Erfahrungen bewerte man den Standort Friedrichshafen weiterhin skeptisch.

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