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Eine Frau gerettet : Drei Deutsche bei Brand auf Yacht in Italien gestorben

  • Aktualisiert am

Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten in Italien. Bild: Feuerwehr

Dramatische Szenen am Hafen von Loano in Italien: Eine Yacht geht am frühen Morgen in Flammen auf, eine Frau rettet sich durch den Sprung ins Wasser, drei Menschen sterben. Alle vier sollen Deutsche sein.

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          Drei Deutsche sind Medienberichten zufolge auf einer brennenden Jacht an der italienischen Mittelmeerküste ums Leben gekommen. Das Boot habe im Hafen der Stadt Loano im Nordwesten des Landes gelegen, als das Feuer am Donnerstag gegen sechs Uhr ausbrach, berichteten die Nachrichtenagentur Ansa und die italienische Tageszeitung „La Stampa“. An Bord seien insgesamt zwei Männer und zwei Frauen gewesen, von denen sich eine retten konnte.

          Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage, dass die zuständige Auslandsvertretung mit den Behörden vor Ort in engem Kontakt stehe und sich um rasche Aufklärung bemühe.

          Von Polizei, Staatsanwaltschaft und Feuerwehr war zunächst keine Bestätigung zu erhalten. Ein Sprecher der Küstenwache sagte, er sei nicht befugt, in diesem Fall Auskünfte zu erteilen.

          Es wird wegen Brandstiftung und fahrlässiger Tötung ermittelt

          Die 52-Jährige sei von Bord ins Wasser gesprungen, berichtete Ansa. Sie stehe unter Schock und sei im Krankenhaus. Ihr Alter war zunächst mit 51 angegeben worden.

          Den Begleitern der Frau im vorderen Teil der Jacht versperrten Flammen den Weg nach draußen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Küstenwache hatten die Eingeschlossenen nicht retten können. Unter den Opfern soll den Berichten zufolge auch die Schwester der Überlebenden sein.

          Es werde wegen Brandstiftung und fahrlässiger Tötung ermittelt, zitierte Ansa den zuständigen Staatsanwalt Massimiliano Bolla. Es sei schwierig, den Hergang des Unglücks nachzuvollziehen, da der Brand noch nicht vollständig gelöscht sei. Bolla kündigte an, dass die Überlebende verhört werden sollte - auch um die Leichen zu identifizieren. Das vom Feuer zerstörte Boot lag laut Ansa bereits ein Jahr im Hafen Loanos und fuhr unter deutscher Flagge.

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