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Dominique Strauss-Kahn : Zimmermädchen reicht Zivilklage ein

  • -Aktualisiert am

Strauss-Kahn: Das Zimmermädchen fordert Schadensersatz Bild: dapd

Das New Yorker Zimmermädchen Nafissatou Diallo hat nun auch Zivilklage gegen den ehemaligen Chef des IWF, Dominique Strauss-Kahn, eingereicht. Laut ihrem Anwalt wolle sich das mutmaßliche Opfer somit endgültig Gehör verschaffen.

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          Nafissatou Diallo, das New Yorker Zimmermädchen, das Dominique Strauss-Kahn des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, hat auch eine Zivilklage gegen den zurückgetretenen Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) eingereicht. Vor dem Obersten Gerichtshof des Stadtteils Bronx in New York fordert sie Schadenersatz in ungenannter Höhe.

          Strauss-Kahn habe sie "brutal und gewalttätig sexuell angegriffen", sie "erniedrigt, herabgewürdigt, vergewaltigt und ihrer Würde als Frau beraubt", schrieb der Anwalt des 32 Jahre alten Zimmermädchens, Kenneth Thompson, in seiner siebzehnseitigen Klageschrift. Strauss-Kahn soll Diallo am 14. Mai in seiner Hotelsuite zum Oralsex gezwungen haben. Seine Anwälte Benjamin Brafman und William Taylor teilten mit, die Klage zeige, dass Diallo und ihr Anwalt lediglich Geld verdienen wollten.

          Anwalt wählt großzügiges Gericht

          Thompson rechtfertigte die Schadenersatzforderung mit dem Bedürfnis seiner Mandantin, sich nach dem zweimaligen Verschieben des Strafprozesses Gehör zu verschaffen. Die seelischen Folgen des Angriffs seien so schwer, dass sich Diallo möglicherweise nie mehr davon erholen werde. Er könne weitere Zeugenaussagen von Frauen vorlegen, die Strauss-Kahn "in Hotelzimmern überall auf der Welt" angegriffen habe. Kenneth fordert einen Zivilprozess vor einer Geschworenenjury in der Bronx, wo die Klägerin Nafissatou Diallo lebt. Das dortige Gericht hat den Ruf, in Zivilprozessen häufig zugunsten der Opfer zu urteilen.

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