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Dokumentation : Schwere Erdbeben in der Mittelmeer-Region

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Außer Italien waren in den vergangenen Jahren auch zahlreiche andere Länder am Mittelmeer von schweren Erdstößen betroffen.

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          Mindestens 24 Menschen, größtenteils Kinder, sind bei dem jüngsten Erdbeben in Mittelitalien ums Leben gekommen. Neben Italien waren in den vergangenen Jahren auch andere Mittelmeer-Anrainer von schweren Erdstößen betroffen. Eine Dokumentation der folgenreichsten Erdbeben in der Region in den vergangenen fünf Jahren:

          Italien, 26. September und 3. Oktober 1997: Im Abstand von einer Woche wird Mittelitalien von zwei schweren Beben erschüttert. Zwölf Menschen sterben, Sachschäden in Millionenhöhe entstehen. Beschädigt wird unter anderem die berühmte Basilika des heiligen Franz von Assisi.

          Türkei, 27. Juni 1998: In der südlichen Provinz Adana und mehreren angrenzenden Regionen bebt die Erde. 144 Menschen sterben.

          Türkei, 17. August 1999: Ein gewaltiges Beben verwüstet den Nordwesten der Türkei. Mehr als 17.000 Menschen kommen ums Leben, mindestens 45.000 weitere werden verletzt. Das Epizentrum liegt in der Industrieregion um die Stadt Izmit.

          Griechenland, 7. September 1999: 143 Menschen sterben, als Erdstöße die Hauptstadt Athen und den Norden des Landes erschüttern.

          Türkei, 12. November 1999: Ein Beben mit der Stärke 7,4 auf der Richterskala sucht erneut den Nordwesten des Landes heim. Fast 900 Menschen werden dabei getötet, etwa 5.000 weitere erleiden Verletzungen.

          Algerien, 22. Dezember 1999: Der Nordwesten des Landes erlebt ein Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richterskala. 28 Menschen sterben, 175 werden verletzt.

          Türkei, 6. Juni 2000: Bei einem Beben in der nördlichen Provinz Cankiri werden zwei Menschen getötet und mehr als 80 verletzt. Die Erschütterungen haben eine Stärke von 5,9 auf der Richterskala.

          Algerien, 10. November 2000: In der Region von Béjaïa rund 260 Kilometer östlich von Algier kommen zwei Menschen bei Erdstößen ums Leben, Dutzende werden verletzt.

          Italien, 17. Juli 2001: Drei Menschen werden getötet, als nahe des norditalienischen Bozen die Erde mit einer Stärke von 5,2 auf der Richterskala bebt.

          Türkei, 3. Februar 2002: Mit der Stärke 6 auf der Richterskala erschüttert ein Beben die westliche Provinz Afyon. Dabei kommen 44 Menschen ums Leben, mehr als 300 werden verletzt.

          Italien, 6. September 2002: Zwei Menschen sterben in Palermo, als ein Erdbeben der Stärke 5,6 auf der Richterskala Sizilien erschüttert.

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