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Aprilscherze 2016 : Mode made by Zuckerberg

  • Aktualisiert am

Graue Shirts und blaue Jeans: die Kollektion von Zuckerberg für H&M. Bild: dpa

Die meisten Aprilscherze waren auch in diesem Jahr banal. Einige immerhin sind halbwegs denkwürdig.

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          In Amsterdam ist das Fahrrad Fortbewegungsmittel Nummer eins. Nun die Innovation von Google: Ein selbstfahrendes und -lenkendes Zweirad für die Niederlande! Hoffentlich erschrecken sich die Fußgänger beim Anblick des unbemannten Vehikels nicht zu sehr.

          Laut H&M ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nun unter die Modeschöpfer gegangen. Allerdings wirkt seine Kollektion für das schwedische Label etwas trist und eintönig, denn die Kollektion des Social-Media-Gurus bietet nur sieben graue T-Shirts und blaue Jeans an.

          Die australische Fluglinie Virgin dürfte das Herz vieler Eltern höher schlagen lassen: Mit eigener Passagierklasse nur für Kinder sollen Eltern den Flug ohne Quengeln genießen. Auf dem Spielplatz in luftiger Höhe kann der Nachwuchs herumtollen und in der Bordküche das Lieblingsessen bestellen. Wahrscheinlich Spaghetti.

          Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet die Fast-Food-Kette Burger King in Frankreich jetzt die so genannte „Single Fries“ an: eine einzelne Pommes, wie ein Bonbon verpackt.

          Ihre Partnerschaft ist noch nicht einmal offiziell bestätigt, schon zeigen die Tierschützer von Peta Justizminister Heiko Maas und Schauspielerin Natalia Wörner für die Kampagne „Lieber nackt als Pelz“ gemeinsam, im Adams- und Evakostüm, auf einem Plakat posierend – in bester Photoshop-Manier.

          Der Versandhändler Amazon zieht alle Register, um seine Warenlieferung zu optimieren: Nach dem testweisen Einsatz von Drohnen sollen die Produkte in Berlin nun als Rohrpost zum Kunden geliefert werden. Bestellungen mit einem maximalen Durchmesser von 25 Zentimetern wie Spielzeug und elektronische Ware werden nun von der Verteilerstation in Köpenick mit 70 Kilometern pro Stunde durch überirdisch verlegte Rohre versendet. An „Pressure Points“ kann der Kunde seine Bestellung anschließend in Empfang nehmen.

          Wer wollte nicht schon einmal wie eine Kirschtasche duften oder in McFlurry-Eiscreme duschen? Mc Donald’s erweitert sein Angebot und schließt mit einer eigenen Pflege-Serie eine Marktlücke in der Kosmetikbranche: „Im Drogeriehandel Ihres Vertrauens“, schreibt das Unternehmen auf Facebook, könne man nun Duschgel mit Softeis-Duft und Badeschaum mit Kirschtaschen-Geruch kaufen.

          Oben mit statt oben ohne: Auf der Berliner Erotikmesse Venus soll es künftig ein Nacktverbot geben. Darstellerinnen hatten sich wiederholt über Erkältungen beklagt. Auch könne man so die Heizkosten in den Messehallen effizienter senken, sagte ein Sprecher. Statt Nackt-Shows solle es nun erotische Lesungen geben. Also warm anziehen!

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