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Orkanartige Böen am Dienstag : Deutschland steht der nächste schwere Herbststurm bevor

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„Fabienne“ war Ende September mit Starkregen und Sturmböen über Deutschland hinweggezogen. Bild: dpa

Auf den Nordfriesischen Inseln drohen orkanartige Böen, an den Alpen gibt es Dauerregen, und fast im ganzen Land wird es deutlich kälter: Sturmtief „Siglinde“ sorgt von Dienstag an für schlechtes Wetter.

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          Nach Sturmtief „Fabienne“ vor vier Wochen steht Deutschland der nächste große Herbststurm bevor. Vor allem auf den Nordfriesischen Inseln drohen von Dienstag an orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mitteilte. Auch an der Küste und in den höheren Mittelgebirgslagen bläst der Wind in den kommenden Tagen mit einer Stärke von 8 bis 9.

          Zugleich gehen die Temperaturen weiter zurück auf Werte zwischen 9 und 14 Grad. Nur am Oberrhein werden noch 17 Grad erwartet. An den Alpen gibt es Dauerregen, oberhalb von 1800 bis 2000 Meter Schnee. Mindestens bis Donnerstag bleibt es im Norden und Osten sehr windig mit einzelnen starken Böen.

          Ursache ist das Tiefdruckgebiet „Siglinde“, das bei Island entstanden ist. Es zieht im Laufe der Woche nach Südskandinavien und zum Baltikum. „Dabei bringt es eine recht stramme Nordwestströmung mit“, sagte eine DWD-Meteorologin.

          „Fabienne“ war Ende September mit Starkregen und Sturmböen über Deutschland hinweggezogen und hatte vor allem in Thüringen und Sachsen große Schäden hinterlassen.

          Ab Dienstag soll es in Deutschland stürmisch werden.

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