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A1 voll gesperrt : Die Nachwirkungen der Hitze

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Ein Mann steht am Morgen kurz nach Sonnenaufgang am Ende des 1,5 Kilometer langen Federseesteg und blickt auf den See. Bild: dpa

Die Hitze vom Wochenende ist vorerst abgeklungen, hat aber noch Folgen: Die A1 ist wegen Hitzeschäden streckenweise voll gesperrt. Zu Beginn der neuen Woche darf man weiter etwas kühlere Temperaturen erwarten.

          Hitzeschäden bremsen Ostsee-Urlauber: Die A1 in Lübeck ist am Montag in Richtung Norden wegen Hitzeschäden voll gesperrt worden. Die Sperrung zwischen den Anschlussstellen Lübeck-Moisling und Lübeck-Zentrum gilt bis Dienstag, 9.00 Uhr, wie die Polizei mitteilte. Die Umleitung führt durch das Lübecker Stadtgebiet. Aufgrund der Sperrung müsse mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, teilte die Polizei weiter mit. Ortskundige wurden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Nach Angaben der Polizei war durch die Hitze ein Stück Beton gesprungen, dieses drückte sich hoch.

          Nach der Gluthitze am Sonntag wird es in Rheinland-Pfalz und Saarland zu Beginn der Woche zumindest etwas kühler. Die Temperaturen gehen bis zum Dienstag in beiden Ländern wieder auf unter 30 Grad zurück, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Dabei bleibt es überwiegend weiter trocken.

          Im Süden kann es am Montag einzelne, teils gewittrige Schauer geben, ansonsten bleibt es trocken. Mehr als 30 Grad werden nur noch an der Weinstraße erreicht, im Norden gibt es 27 Grad, in der Eifel 24 Grad. In der Nacht zum Dienstag gehen die Temperaturen auf 14 bis 11 Grad, in der Eifel auf bis zu 7 Grad zurück.

          Überwiegend trocken und gering bewölkt wird auch der Dienstag. Die Höchsttemperaturen liegen bei 23 bis 25 Grad, im Saarland und am Oberrhein wird es mit bis zu 27 Grad etwas wärmer. Nachts kühlt es auf 13 bis 10 Grad, im Mittelgebirge und im Norden auf 10 bis 8 Grad ab. Am Mittwoch wird es bei 24 bis 26 Grad und 20 bis 23 Grad in Hochlagen wieder trocken.

          Damit ist auch die Waldbrandgefahr nicht gebannt. Am Sonntag hatte der DWD über das Saarland und weite Teile von Rheinland-Pfalz die Warnstufe 4 von maximal 5 verhängt, teilweise galt die Höchstwarnstufe. In den mittleren Teilen Deutschlands müsse man auch in den kommenden Tagen vorsichtig sein, sagte ein DWD-Sprecher. „Dort wird es ja nicht viel feuchter“, sagte er.

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