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Wonderful news : Das Englisch der Deutschen wird besser

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Das Englisch der Deutschen hat sich verbessert. Bild: Picture-Alliance

Das Englisch der Deutschen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dies vermeldet der Sprachschulen-Anbieter „Education First“. Wer im Vergleich deutscher Großstädte die Nase vorn hat lesen sie hier.

          So bad are we not.“ Also: So schlecht sind wir gar nicht. Am Urlaubsort oder im Geschäftsleben lässt sich ja trefflich erleben, wie die Deutschen sich Wort für Wort durch die Weltsprache ruckeln und haspeln. Das ist nicht immer schön, und für Sprecher wie Zuhörer mitunter gleichermaßen unangenehm. Aber im internationalen Vergleich haben sich die Deutschen verbessert, wie der Sprachschulen-Anbieter „Education First“ (EF) vermeldet. Zum vierten Mal hat das Unternehmen anhand eines standardisierten Tests mit 750.000 erwachsenen Teilnehmern die Englischkenntnisse der Menschen in 63 Ländern untersucht. Dabei galt es, Aufgaben zu Grammatik, Wortschatz, Aussprache und Hörverständnis zu lösen.

          „You will make eyes“, also: Sie werden Augen machen. Denn Deutschland findet sich auf Rang zehn (60,89 Punkte) wieder – im Vorjahr war es noch Rang 14 – und muss nur den „bearstrong“, also: den bärenstarken skandinavischen Ländern, den Niederlanden, Polen und Österreich den Vortritt lassen. Diesen Ländern mit Dänemark an der Spitze (69,30) bescheinigt EF „sehr gute Kenntnisse“. Deutschland führt mit Estland und Belgien die Länder mit „guten Kenntnissen“ an. Nur „mittlere Kenntnisse“ können dagegen die Franzosen vorweisen, bei denen Englisch ja gemeinhin als nicht schick gilt.

          „Erwachsene Deutsche sprechen gut Englisch“

          „Now is good advice expensive.“ Also: Jetzt ist guter Rat teuer. Oder doch nicht? „Erwachsene Deutsche sprechen gut Englisch. Ihr Niveau hat sich in den vergangenen sieben Jahren deutlich verbessert“, sagt EF-Geschäftsführer Niklas Kukat. „Kinder lernen heute schon von der dritten Klasse an Englisch. Das wirkt sich aus.“ Noch gibt es große Unterschiede zwischen den Generationen und Regionen in Deutschland. Wäre das Englisch der Deutschen insgesamt so gut wie das der 18 bis 24 Jahre alten Bewohner, würde dies im Gesamtranking einen Sprung unter die ersten fünf bedeuten. Kurzum: Die Jüngeren können es, die Älteren weniger und die Älteren in Ostdeutschland am wenigsten.

          „Now jump over your shadow.“ Also: Nun springt mal über euren Schatten. Denn die neuen Bundesländer liegen im Ländervergleich allesamt hinten, sind aber in Gesellschaft des Saarlandes, des Vorletzten. Den Rückstand aus DDR-Zeiten, als mehr Russisch als Englisch gelehrt wurde, hätten die Ostdeutschen noch nicht aufgeholt, folgern die Autoren der Studie. Das beste Englisch sprechen Bremer (62,32) und Hamburger, vor Hessen und Bayern. Schlusslicht ist Thüringen (55,81).

          Im erstmals ermittelten Ranking unter sieben deutschen Großstädten haben Frankfurter, Kölner und Münchner die Nase vorn. „Aufgrund der verbesserten Englischkenntnisse der jungen Menschen in den neuen Ländern gehen wir davon aus, dass sich das Niveau insgesamt in den nächsten Jahren weiter verbessert“, sagt Kukat. „Now it goes right loose.“ Also: Jetzt geht’s erst richtig los.

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