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Challenger-Katastrophe : Folgenschwerstes Unglück der US-Raumfahrtgeschichte

  • Aktualisiert am

          1 Min.

          Die „Challenger“-Katastrophe am 28. Januar 1986 war das bislang schwerste Unglück der bemannten Raumfahrt. Sieben amerikanische Astronauten - zwei Frauen und fünf Männer - kamen ums Leben, als die US-Raumfähre „Challenger“ unmittelbar nach dem Start explodierte und in Flammen aufging. Es sollte der zehnte Flug des Raumtransporters sein.

          Schon knapp eine Minute nach dem mehrfach verschobenen Start in Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) war am Shuttle Rauch ausgetreten, gut zehn Sekunden später hatten Flammen die vordere Hälfte der „Challenger“ eingehüllt. Eine Minute und 15 Sekunden nach dem Start stürzten die brennenden Trümmer des Raumfahrzeugs vor den Augen der entsetzten Zuschauer in den Atlantik.

          Die Tragödie, deren technische Ursache Defekte bei Dichtungsringen an den Antriebsraketen waren, hatte weit reichende Folgen für das gesamte amerikanische Raumfahrtprogramm: Die Space-Shuttle-Flüge wurden für längere Zeit unterbrochen, völlig neue Sicherheitsbestimmungen mussten eingeführt werden. Es war der schwerste Rückschlag für die amerikanische Raumfahrt überhaupt.

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