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Australien : Buschbrände zerstören mehr als hundert Häuser

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Mehr als hundert Häuser sind im Süden des Landes niedergebrannt. Verletzt wurde niemand. Gebannt ist die Gefahr noch nicht: Heißer Wind könnte die Brände zum Jahresende wieder anfachen.

          Buschbrände haben im Süden Australiens mehr als hundert Häuser zerstört. Das erklärte am Samstag der Regierungschef des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, nach Angaben des Senders ABC. Die Bewohner von zwei Orten mussten fliehen. Dank der Umsicht der Bewohner, die trotz Weihnachten die Warnungen ernst genommen und sich in Sicherheit gebracht hätten, sei aber niemand ums Leben gekommen.

          Nächtlicher Regen erleichterte nach australischen Medienangaben den Brandbekämpfern die Arbeit. Die Flammen, denen bisher mehr als 2200 Hektar zum Opfer gefallen seien, waren noch nicht unter Kontrolle. Zudem wurde davor gewarnt, dass heißer Wind zum Jahresende die Brände wieder entfachen könnte. Mehr als 150 Feuerwehrkräfte und 18 Löschflugzeuge waren entlang der Great Ocean Road im Bundesstaat Victoria im Einsatz, um das Feuer einzudämmen. Blitze hatten die Brände vergangene Woche entfacht. Das Gebiet im Südosten des Landes ist eine bekannte Touristenregion.

          Auslöser der Brände war ein Blitzschlag am 19. Dezember. Anhaltende Hitze und Winde hatten dann am Freitag dafür gesorgt, dass sie außer Kontrolle gerieten. Erst in der Nacht einsetzender Regen entschärfte die Lage wieder, doch warnten die Behörden, das Feuer könnte in der kommenden Woche wieder aufflammen. Für die Neujahrstage werde mit sehr heißem Wetter gerechnet.

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