https://www.faz.net/-gum-9t6cd

Außengrenzen : Bundespolizei erwischt zunehmend illegale Asylbewerber

  • Aktualisiert am

Ein führendes Mitglied des Miri-Clans ist nach seiner Abschiebung illegal nach Deutschland eingereist. Bild: dpa

Die Bundespolizei hat im Laufe des Jahres mehr als zweitausend abgelehnte und abgeschobene Asylbewerber oder kriminelle Migranten mit Einreisesperren aufgegriffen. Der prominenteste Fall ist ein libanesischer Clan-Chef.

          1 Min.

          In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 sind insgesamt 2114 abgelehnte und abgeschobene Asylbewerber oder kriminelle Migranten mit Einreisesperren von Bundespolizisten aufgegriffen worden. Das berichtete die “Bild am Sonntag“ unter Berufung auf eine aktuelle Statistik der Bundespolizei. Demnach wurden 736 Fälle von den Behörden an der deutschen Außengrenze zurückgewiesen.

          Nach der illegalen Einreise des Clan-Chefs Ibrahim Miri hatte Innenminister Horst Seehofer am Donnerstag die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen verschärft. "In diesem kurzen Zeitfenster griffen unsere Beamten schon über ein Dutzend mit einer Wiedereinreisesperre belegte Personen auf", sagte Bundespolizei-Präsident Dieter Romann der „Bild am Sonntag“. Den Asyl-Antrag von Miri lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) am Freitag ab.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Reaktion auf Vorsitzendenwahl : Wie Friedrich Merz seinen Trumpf verspielte

          Der Wunsch, Minister zu werden, kostet Friedrich Merz Unterstützung im eigenen Lager. Führende CSU-Leute üben sich bei Kommentaren zum neuen CDU-Vorsitzenden derweil in Zurückhaltung – um sich die Gunst des eigenen Chefs zu sichern.

          Vor dem Krisengipfel : Ruf nach echtem Lockdown wird lauter

          Vor dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten mehren sich Forderungen nach härteren Maßnahmen. Gesundheitsminister Jens Spahn spricht angesichts der neuen Virus-Varianten von „besorgniserregenden Meldungen“.
          Die Seiser Alm: Unter der Woche verliert sich auf dem größten Hochplateau Europas kaum eine Menschenseele. (Symbolbild)

          Nach Lockdown wieder geöffnet : Südtiroler Sonderweg

          Nach dem Lockdown über Weihnachten und Neujahr in ganz Italien hat Südtirol seit dem 7. Januar wieder „geöffnet“ und widersetzt sich dem Lockdown.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.