https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/brennender-frachter-mit-deutschen-autos-im-atlantik-17815092.html

Mannschaft gerettet : Frachter mit deutschen Luxusautos brennt im Atlantik

  • Aktualisiert am

Die 200 Meter lange „Felicity Ace“ treibt ohne Crew nahe den Azoren. Bild: Portuguese Air Force/Reuters

Südlich der Azoren ist ein Frachter in Brand geraten. Er hat etwa 4000 Autos der Volkswagengruppe an Bord. Die 22 Besatzungsmitglieder wurden in Sicherheit gebracht.

          1 Min.

          Ein Frachter mit etwa 4000 deutschen Autos der Volkswagengruppe ist Medienberichten zufolge auf dem Atlantik südlich der Azoren in Brand geraten. Die 22 Besatzungsmitglieder hätten die fast 200 Meter lange „Felicity Ace“ aufgegeben und seien in Sicherheit gebracht worden, berichtete die portugiesische Zeitung „Público“ unter Berufung auf die Behörden.

          Derzeit verschaffe sich VW einen Überblick über die Lage, sagte ein Konzernsprecher. Wie viele Autos der Frachter geladen hatte, ließ der Sprecher offen. Unklar sei zudem, ob und wie stark die Autos beschädigt wurden. Eine Audi-Sprecherin bestätigte, dass Fahrzeuge des Ingolstädter Herstellers neben anderen VW-Marken an Bord des Schiffes sind. Dazu kommen etwa 1100 Porsche-Autos, wie ein Porsche-Sprecher sagte.

          Der Brand auf dem Autotransporter unter der Flagge Panamas, der auf dem Weg von Emden nach Davisville im US-Bundesstaat Rhode Island war, sei schon am Mittwoch auf einem der Autodecks ausgebrochen. Auf Videos im Internet war zu sehen, wie weißer Qualm aus dem riesigen Schiff quoll.

          Es bestehe zurzeit keine Gefahr, dass das Feuer die Treibstofftanks des Schiffes erreiche, hieß es. Das Patrouillenboot „Setúbal“ der portugiesischen Marine sei bei dem Schiff, das etwa 170 Kilometer südwestlich der Azoren-Insel Faial antriebslos im Meer treibe. Am Freitag würden Experten eines niederländischen Bergungsunternehmens erwartet, die die Möglichkeit prüfen sollten, das Schiff zu einem Hafen zu schleppen.

          Das Schiff fährt unter der Flagge Panamas. Die Felicity Ace ist rund 200 Meter lang und wurde im Jahr 2005 gebaut.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Donald Trump – hier unter der Woche vor dem Trump Tower in New York – hat die Opferrolle einstudiert.

          Geheime Dokumente : Trump steht nicht über dem Gesetz

          74 Millionen Amerikaner hielten Trump 2020 die Treue. Bidens Staatsanwälte werden die wenigsten von ihnen umstimmen – im Gegenteil. Doch darauf darf die Justiz keine Rücksicht nehmen.
          Selbstironie, noch in der schlimmsten Lage: Salman Rushdie

          Attentat auf Salman Rushdie : Fatwa, unfassbar

          Salman Rushdie hatte nach dem Mordaufruf gegen ihn jahrzehntelang versucht, dem Fatalismus zu entrinnen und Freiheit zurückzugewinnen – in der Fiktion und im Leben. Das Attentat auf ihn zeigt die Grausamkeit der Realität.
          Schwaches Bild von sich selbst: Wer unter dem Impostor-Syndrom leidet, traut seiner eigenen Berufsbiographie nicht über den Weg.

          Impostor-Syndrom : Wenn man sich niemals gut genug fühlt

          Ein geringes Selbstwertgefühl kann im Beruf dazu führen, dass Hochqualifizierte denken, ihre Stellung gar nicht verdient zu haben. Das Phänomen hat einen Namen: Impostor-Syndrom. Doch was können Betroffene dagegen unternehmen?

          Kendrick Lamar auf Tour : Ein Rapstar in radikaler Sorge um sich selbst

          Der Rapper Kendrick Lamar ist längst beides: ein Idol der afroamerikanischen Kultur und ein Megastar des Mainstreams. Jetzt hat er seine Tournee zum neuen Album „Mr. Morale“ begonnen. Aber er kommt nicht bei allen Kritikern gut an.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.