https://www.faz.net/-gum-7pz84

Bosbach bei „Wer wird Millionär“ : Merkel ist Telefonjoker - und geht nicht ran

  • Aktualisiert am

Anrufbeantworter statt Merkel: Wolfgang Bosbach wollte sich für „Wer wird Millionär“ Hilfe von der Kanzlerin holen. Bild: dpa

Zweimal versuchte der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Kanzlerin Angela Merkel auf dem Handy zu erreichen - vergeblich. Seine Chefin sollte ihm bei einer Frage in der Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär“ helfen. Schließlich musste es Bosbach bei einem Ersatzjoker versuchen.

          Mailbox statt Merkel: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist doch nicht als Telefonjoker in der Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ zum Zuge gekommen. In der am Montagabend ausgestrahlten Sendung rief der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach zwar wie von RTL im Vorfeld angekündigt die Kanzlerin auf ihrem Handy an. Doch Merkel ging nicht an den Apparat, stattdessen schaltete sich ihr Anrufbeantworter an.

          Bosbach zog den Telefonjoker bei der 500.000-Euro-Frage. Diese lautete: „Die DDR Kultwaschmaschine ’WM 66’ ist unter anderem dafür legendär, dass viele Besitzer mit dem Gerät auch A) Heizstrom erzeugten, B) Obst einkochten, C) Staub saugten, D) Westradio empfingen?“ Als er die Frage bekam, sagte Bosbach: „Wen soll ich anrufen, außer der Kanzlerin?“

          Nach Merkel wollte Bosbach Gauck anrufen

          Moderator Günther Jauch ließ für den Anruf die Jacke mit dem Handy des Innenpolitikers aus der Garderobe holen. Bosbach bekam sogar zwei Gelegenheiten, es bei Merkel zu probieren. Nach den gescheiterten Versuchen überlegte Bosbach, es alternativ bei Bundespräsident Joachim Gauck zu probieren, musste da aber mangels Telefonnummer passen. „Ne, Gauck habe ich gar nicht.“

          Beim Scrollen durch die Adressen seines Handys stieß er schließlich auf die wie Merkel und Gauck in der DDR aufgewachsene ZDF-Moderatorin Maybrit Illner. Weil aber auch Illner nicht auf die richtige Antwort „Obst einkochten“ kam, stieg Bosbach mit den zuvor gewonnenen 125.000 Euro aus. Das gewonnene Geld geht an gemeinnützige Einrichtungen.

          Weitere Themen

          Auto rast in den Trump-Plaza Video-Seite öffnen

          Vermutlich ein Unfall : Auto rast in den Trump-Plaza

          Im amerikanischen Bundesstaat New York ist ein Auto in eine Trump-Luxusresidenz gerast. Drei Menschen wurden verletzt. Lokalen Medien zufolge deutet Vieles auf einen Unfall hin.

          Topmeldungen

          Brexit-Debatte : Schottland droht mit neuem Unabhängigkeitsreferendum

          Die schottische Ministerpräsidentin Sturgeon hat ein Unabhängigkeitsreferendum für das kommende Jahr angekündigt, sollte es zu einem No-Deal-Brexit kommen. EU-Kommissionspräsident Juncker will konkrete schriftliche Vorschläge von Premierminister Johnson.

          Series 5 im Test : Wie gut ist die neue Apple Watch?

          Am Freitag kommt die neue Smartwatch von Apple in den Handel. Die dunkle Anzeige im Ruhemodus ist damit Vergangenheit. Das Display der Series 5 ist immer eingeschaltet. Aber es gibt ein Problem.
          Hefte raus, wir schreiben Abitur: Gymnasium im oberbayerischen Kirchseeon

          Bildungspolitik : Das Abi ist ungerecht

          Jedes Land hat seine eigenen Aufgaben für die Prüfungen. Aber für alle Schüler gilt an der Uni der gleiche NC. Da muss sich was ändern.

          Kabinettsbeschluss : Mietspiegel soll neu berechnet werden

          117 Millionen Euro sollen Mieter durch diesen Kabinettsbeschluss sparen. Ob das so kommt, ist aber ungewiss – der Mieterbund hält die Maßnahme für nicht ausreichend. Mietern schaden könnte auch noch etwas anderes.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.