https://www.faz.net/-gum-384z

Blitzeis : Blitzeis führt zu Chaos im gesamten Bundesgebiet

  • Aktualisiert am

Eine Eisschicht hat am Sonntag in Minutenschnelle Straßen und Bürgersteige überzogen. Chaotische Zustände im gesamten Bundesgebiet waren die Folge.

          Blitzeis hat am Sonntag und Montag fast im gesamten Bundesgebiet für chaotische Zustände gesorgt. In wenigen Minuten waren Straßen und Bürgersteige mit einer rutschigen Eisschicht überzogen. Besonders schlimm hat es Nordrhein-Westfalen erwischt: Allein am Sonntag registrierte die Polizei 1.700 Unfälle bei denen 120 Menschen verletzt wurden. Der Sachschaden wird auf 3,1 Millionen Euro geschätzt.

          Tödlich endete eine Rutschpartie für zwei Menschen auf der A4 bei Glauchau in Sachsen. Auch in Nordhessen starb eine Frau als ihr Auto mit weiteren zwei Insassen gegen einen Baum prallte. Auf der A 46, der A4 und der A1 war zeitweise jedes Fortkommen unmöglich, die Autobahnen wurden für mehrere Stunden gesperrt. Besonders problematisch: Rettungsfahrzeuge kamen nicht gegen das Glatteis an. In Niedersachsen kam ein Rettungswagen im Einsatz von der Strasse ab. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

          Main-Donau Kanal zugefroren

          Auch der Schiffsverkehr hat unter den Folgen der Dauerkälte zu leiden. Erstmals seit fünf Jahren musste der Main-Donau-Kanal auf einer Länge von 130 Kilometern gesperrt werden. Eisbrecher zerlegten die Eisschicht in Eisschollen mit einer Dicke bis zu 1,20 Meter, berichtet Burghard Knuth vom Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg.

          Das Wetter wird besser

          Für Dienstag erwarten die Meterologen noch vereinzelt Nieselregen oder Schneegriesel, allerdings werde die Situation nicht mehr so schlimm wie am Sonntag und Montag. Mittwoch und Donnerstag sollen dann niederschlagsfrei bleiben.

          Weitere Themen

          Pekinger Wolkenkratzer im Internet versteigert Video-Seite öffnen

          Plattform Alibaba : Pekinger Wolkenkratzer im Internet versteigert

          Wolkenkratzer gefällig? Bei Alibaba konnte jeder auf ein Hochhaus in Peking bieten, das dem Milliardär Guo Wengui gehörte. Er lebt inzwischen im Exil in den USA und gilt als scharfer Kritiker der chinesischen Führung.

          Wegen Totgeburt angeklagte Frau freigesprochen

          In El Salvador : Wegen Totgeburt angeklagte Frau freigesprochen

          Drei Jahre lang saß eine heute 21 Jahre alte Frau in El Salvador in Haft, nachdem sie ein totes Kind zur Welt gebracht hatte. Jetzt wurde die Frau vom Vorwurf der vorsätzlichen Tötung freigesprochen. Ihr Schicksal ist kein Einzelfall.

          Topmeldungen

          Miet- und Kaufpreise in Europa : Schlimmer geht immer

          Deutschland ächzt unter hohen Mieten und teuren Immobilien. Doch anderswo in Europa ist die Lage weitaus dramatischer – kein gutes Zeichen.

          Ich und das Klima : Du sollst verzichten

          Die Deutschen müssen ihr Leben ändern, sagen die einen. Was die Deutschen machen, ist der Welt egal, behaupten die anderen. Was kann der Einzelne wirklich bewirken?

          Umstrittener Backstop : Was will Boris Johnson?

          In einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk kritisiert der britische Premierminister die „Backstop“-Regelung zur irischen Grenze und schlägt „alternative Vereinbarungen“ vor. Er stößt jedoch auf wenig Gegenliebe.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.