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Bilderstrecke : Die besten Bilder des World-Press-Photo-Wettbewerbs

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Das World Press Photo des Jahres 2001: Angehörige begraben einen afghanischen Flüchtlingsjungen. Von Erik Refner, Niederlande. Bild: dpa/dpaweb (World Press Photo)

Die besten Pressefotografen stellen sich im World-Press-Photo-Wettbewerb dem Vergleich. Die FAZ.NET-Bilderstrecke.

          1 Min.

          Der dänische Fotograf Erik Refner hat das Pressefoto des Jahres 2001 gemacht. Mit seinem Bild eines kleinen afghanischen Flüchtlingskindes, das von seinen Angehörigen beerdigt wird, gewann er den „World Press Photo of The Year Award“.

          Zwei Themen hatten den Wettbewerb des abgelaufenen Jahres beherrscht: Die Folgen der Terroranschläge vom 11. September in New York und der darauffolgende Krieg in Afghanistan. Das ausgezeichnete Bild des 31-jährigen Refner war allerdings schon drei Monate zuvor gemacht worden, als die Weltöffentlichkeit noch keinen Blick für die Flüchtlingstragödie in dem Land hatte.

          Das in schwarz-weiß aufgenommene Bild zeigt sechs Hände, die ein weißes Totentuch über den Leichnam eines einjährigen afghanischen Flüchtlingsjungen ziehen. Die 13 Mitglieder der Jury hatten das Bild einstimmig aus den eingesandten 49.000 Bildern gewählt. Damit wollten sie ein Zeichen setzen, dass das Elend von Menschen in Teilen der Welt ernster genommen werden sollte, bevor diese Regionen zu Krisengebieten werden.

          Der 11. September 2001: Überlebende am World Trade Center. Von Gulnara Samoilova, USA
          Der 11. September 2001: Überlebende am World Trade Center. Von Gulnara Samoilova, USA : Bild: AP

          Fotograf Refner wird den mit 10.000 Euro dotierten Preis am 21. April vom Bürgermeister Amsterdams entgegen nehmen. Der Wettbewerb wird jedes Jahr von der gemeinnützigen Stiftung „World Press Foundation“ mit Sitz in Amsterdam ausgeschrieben. Er gilt als der renommierteste Preis für Pressefotografien.

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