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Für Dauerausstellung : Berliner Lenin-Kopf wird doch ausgegraben

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Was für ein Schädel: der Berliner Lenin-Kopf bei den Abrissarbeiten im Jahr 1991 Bild: dpa

Erst hieß es, er soll unter der Erde bleiben, nun wird der Kopf des Berliner Lenin-Denkmals doch ausgegraben. Damit ist die Arbeit aber nicht getan: Der Schädel muss noch zusammengesetzt werden.

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          Der Kopf des nach dem Mauerfall vergrabenen riesigen Berliner Lenin-Denkmals soll nun doch ausgegraben werden – und in einer Dauerausstellung zu sehen sein. „Wir wollen den Weg dafür freimachen“, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und bestätigte einen Bericht der „Berliner Zeitung“.

          Der Granitkopf, den Filmfans aus „Good Bye, Lenin!“ kennen, soll Kernstück der geplanten Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ in der Zitadelle in Berlin-Spandau werden. Die Ausstellung soll den Umgang der Berliner mit ihren politischen Denkmälern dokumentieren. Von Frühjahr 201 an5 werden Büsten und Statuen gezeigt, die seit dem 18. Jahrhundert entstanden.

          Vor einigen Wochen hatte es geheißen, dass Lenins Kopf unter der Erde bleiben soll – unter anderem, weil nicht bekannt sei, an welcher Stelle genau er liege. Das 19 Meter hohe Denkmal, das von 1970 bis 1991 auf dem heutigen Platz der Vereinten Nationen (damals Leninplatz) in Berlin stand, wurde im Wald in der Nähe des Müggelsees im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick vergraben – in 129 Einzelteilen.

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