https://www.faz.net/-gum-73ee6

Berlin : Fußballfan fast zu Tode gewürgt

  • Aktualisiert am

Nach dem lebensgefährlichen Angriff auf einen behinderten Hertha-Fan fehlt weiterhin jede Spur von den Tätern. Der Vorfall, der sich vor anderthalb Wochen auf einem Berliner S-Bahnsteig abspielte, wurde erst jetzt bekannt.

          Nach einem Fußballspiel haben Unbekannte einen Hertha-Fan mit Down-Syndrom an der Berliner S-Bahnstation Olympiastadion beinahe zu Tode gewürgt. Der Vorfall, der sich vor anderthalb Wochen in Berlin zutrug, wurde erst jetzt bekannt. Am Vorabend des Hertha-Spiels gegen 1860 München sind Fahndungs-Flugblätter verteilt worden, doch bislang hätten sich daraus keine neuen Erkenntnisse ergeben.

          Nach dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden am 26. September hatten unbekannte Männer auf das 31 Jahre alte Opfer eingeschlagen. Dann verknoteten sie einen Fan-Schal eng um den Hals des Mannes und ließen ihn auf dem Bahnsteig sitzen.

          Der Einunddreißigjährige habe den Schal nicht selbst lockern können und konnte sich Umstehenden auch nicht verständlich machen. Da er auf dem Bahnsteig saß, sei seine Notsituation nicht leicht zu erkennen gewesen, erläuterte ein Polizeisprecher. Als Polizisten den Mann später bemerkten, sei er schon stark benommen gewesen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.
           

          Weitere Themen

          Das Einmaleins des Lebens

          FAZ Plus Artikel: Gefängnisschule Adelsheim : Das Einmaleins des Lebens

          Jugendliche, die ins Gefängnis kommen, können dennoch einen Abschluss machen. In der größten Gefängnisschule Baden-Württembergs werden jungen Männern Wissen und Perspektiven vermittelt. Eine Reportage aus einem besonderen Ort.

          Topmeldungen

          Anne Will diskutiert mit ihren Gästen über die Soli-Abschaffung

          TV-Kritik: Anne Will : Wiederbelebung der Neiddebatte

          Die SPD hatte bisher das einzigartige Talent, die Probleme ihrer Konkurrenz zu den eigenen zu machen. Bei der Debatte um den Solidaritätszuschlag scheint das anders zu sein, wie bei Anne Will zu beobachten war.
          Unser Sprinter-Autor: Sebastian Reuter

          F.A.Z.-Sprinter : Von wegen Kinderkram!

          Angela Merkel könnte in Biarritz noch eine tragende Rolle zukommen. Eltern sollten mit ihrem Nachwuchs über einen besonderen Mann sprechen. Und Glück stellt sich manchmal erst spät ein. Was sonst wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.