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Bayern : Gericht verbietet Kuhglocken

  • Aktualisiert am

Diese Kuh kommt aus der Schweiz und muss das bayerische Urteil nicht fürchten. Bild: dpa

Ein Mann wohnte gerade ein Jahr in seinem neuen Haus in Oberbayern, dann kamen die Kühe. Er wollte das Gebimmel auf dem Nachbargrundstück nicht länger ertragen und zog vor Gericht.

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          In einem oberbayerischen Dorf ist ein Streit um Kuhglocken entbrannt. Der Nachbar eines Bauernhofs hatte sich über das nächtliche Geläut der Glocken in Erlkam bei Holzkirchen beschwert. Das Amtsgericht Miesbach habe ihm daraufhin in einer einstweiligen Verfügung Recht gegeben, sagte ein Gerichtssprecher und bestätigte einen Bericht des „Münchner Merkurs“.

          Nun dürfen die Tiere, sofern sie Glocken tragen, zwischen 19 und 7 Uhr nicht näher als 100 Meter an das Grundstück des Klägers heran. Der Nachbar wohnt seit zwei Jahren in dem Haus. Vor einem Jahr pachtete eine Landwirtin das Nachbargrundstück und ließ ihre Kühe dort weiden, mitsamt Kuhglocken. Ein Widerspruch gegen die Verfügung ist jedoch noch möglich, betonte der Gerichtssprecher.

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