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Australien : Wochenend-Wetter könnte Kampf gegen die Flammen entscheiden

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Buschfeuer färben in Sydney den Horizont rot Bild: dpa

Seit 13 Tagen wüten Buschfeuer in Australien und es ist kein Ende abzusehen.

          Viele schätzen die derzeitigen Buschbrände in Australien als die schlimmsten in der Geschichte des Landes ein. Und die Prognosen der Meteorologen machen den Feuerwehrleuten wenig Hoffnung auf eine Entspannung der Lage.

          "Am 13. Tag dieser Krise haben wir nicht einmal die Aussicht auf Regen für die kommenden Tage", sagt Bob Debus, Minister im betroffenen Bundesstaat New South Wales. Besonders der Sonntag und Montag könnten mit steigenden Temperaturen und zunehmendem Wind die Feuer erneut anfachen. Deshalb hält die Feuerwehr den Samstag für einen entscheidenden Tag. "Am Wochenende müssen wir so viele Feuer unter Kontrolle bringen wie möglich", sagte ein Sprecher.

          Schneisen und Brandrodung

          Um die Feuer einzudämmen ziehen die über 10.000 Helfer Schneisen und roden um die Feuer herum die Bäume. Löschflugzeuge und Hubschrauber versuchen, die Flammen aus der Luft einzudämmen. Doch die Kraft der Helfer leidet unter dem Dauereinsatz. Der amerikanische Brandbekämpfer Murry Taylor erzählt aus eigener Erfahrung: "Die Fettvorräte des Körpers brauchen sich auf, man ist müde, die Konzentration lässt nach und die Zahl der Fehler und Unfälle nimmt zu." Erst am Samstag wurden zwei Feuerwehrleute aus den Flammen mit Verletzungen gerettet.

          Die größte Bedrohung ist das Feuer derzeit in der rund 30 Kilometer langen Feuerwand in den Blue Mountains westlich von Sydney und um die Ferienorte im Süden herum. In den Orten Sussex Inlet und Jervis Bay hatten die Einwohner die vergangenen Tage aus Angst vor den Flammen am Strand verbracht. Dort entspannte sich die Lage aber leicht. Die Brände bedrohten am Samstag vor allem noch die Stadt Bendalong.

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