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Australien : Wassermassen überschwemmen ganze Orte

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Mehr als 9000 Menschen flohen allein aus dem Ort North Wagga Wagga südwestlich von Sydney. Bild: dpa

Innerhalb von sieben Tagen fiel südwestlich von Sydney so viel Regen wie sonst in einem ganzen Jahr. Ganze Dörfer werden überflutet, Tausende Menschen mussten schon ihre Häuser verlassen. Die Pegelstände steigen weiter.

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          Die Überschwemmungen in Australien breiten sich aus. Am Donnerstag schlugen die Behörden in der Ortschaft Nathalia im Norden des Bundesstaates Victoria Alarm. Alle Einwohner - mehr als 1400 - sollten sich auf die Flucht vorbereiten. Die Deiche, die das Wasser des Broken Creek im Zaum halten sollen, könnten brechen. „Wir bereiten uns auf die Evakuierung ganz Nathalias vor“, sagte der Sprecher der Rettungsdienste, Lee Gleeson, im Fernsehen. Rund 700 Häuser waren unmittelbar von Überschwemmungen bedroht.

          In der Region rund 750 Kilometer südwestlich von Sydney fiel nach Angaben der Meteorologen innerhalb von sieben Tagen so viel Regen wie sonst im ganzen Jahr. Die letzte große Flut war 1974. Die Behörden fürchten, dass das Wasser die Pegelhöchststände von damals überschreiten wird.

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          In Griffith mussten sich am Mittwoch bereits rund 600 Menschen in Sicherheit bringen, weil ihren Häusern Überflutungen drohten. Durch die Flüsse Lachlan und Murrumbidgee und sonst trockene Bachbetten rauschten Wassermassen. Weite Teile der Weinbaugegend um Griffith waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die überschwemmte Fläche erreichte ein Ausmaß von rund 300 Quadratkilometern.

          Die Überschwemmungen ziehen sich über weite Teile von New South Wales und Nord-Victoria. Das Wasser fließt in Richtung Südwesten. Ein Gebiet von mehr als 300 Quadratkilometern steht unter Wasser. Tausende Häuser sind beschädigt, Bauernhöfe stehen unter Wasser und Vieh ist ertrunken.

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