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Ausgrabung in Regensburg : Die älteste Brezel der Welt

  • Aktualisiert am

Auf diesem Foto einer Brezel liegen die historischen Reste an passender Stelle. Bild: dpa

Archäologen haben eine historische Brotzeit präsentiert, die bei Ausgrabungen in Regensburg zum Vorschein kam. Offenbar waren Brötchen, Brezel und Hörnchen damals schon die bevorzugten Formen für Backwaren.

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          „Es handelt sich garantiert um die älteste gefundene Breze“, sagte Silvia Codreanu-Windauer vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege am Mittwoch in Regensburg zu dem Fund. An der Grabungsstätte am Donaumarkt in der Domstadt waren verkohlte Reste von Semmeln, einer Brezel und eines Hörnchen aus dem 18. Jahrhundert gefunden worden. „Der Fund ist etwas Besonderes, weil er ein Stück Alltagsgeschichte beschreibt“, sagte der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

          Seit Jahren ist der Donaumarkt für Archäologen eine spektakuläre Grabungsstätte. Dort wurde bereits ein Holzhaus freigelegt, das etwa 1200 Jahre alt sein könnte. Zudem wurden eine mittelalterliche Hinrichtungsstätte und ein Holzbohlensteg aus dem frühen Mittelalter gefunden, der einst bis an die Donau führte. Auf dem Gelände soll zur 100-Jahr-Feier des Freistaats Bayern 2018 ein Museum der Bayerischen Geschichte entstehen.

          Picknick-Koffer: So präsentierten die Archäologen ihren Fund in Regensburg.

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