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Bei Magdeburg : Ausgetrocknete Elbe fördert Granaten und Minen zutage

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Ganz schön wenig Wasser hier: die Elbe in Magdeburg Bild: dpa

Patronen, Minen, Granaten: Die Elbe führt gerade besonders wenig Wasser – und allerhand Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg tauchen auf. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst rückt bisweilen mehrmals am Tag aus.

          Das anhaltende Niedrigwasser hat insbesondere an der Elbe vermehrt Patronen, Minen und Granaten zutage gebracht. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe deshalb an manchen Tagen mehrere Einsätze gehabt, teilte ein Sprecher am Freitag in Magdeburg mit.

          Funde hätten beispielsweise Angler gemeldet, die sich neue Plätze für ihr Hobby suchen mussten – aber auch Spaziergänger, die in ausgetrockneten Teilen des Flussbetts unterwegs waren. Es habe auch Munition gegeben, die vor Ort gesprengt werden musste.

          Beim Verdacht auf Kampfmittel müsse sofort die Polizei gerufen werden, sagte der Sprecher. Dass das Material mehr als 70 Jahre lang Umwelteinflüssen ausgesetzt war, macht es den Angaben zufolge noch gefährlicher.

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