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Auktion : Rekordsumme für Fabergé-Ei des Zaren

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Das „Winter-Ei” gilt als das kostbarste Fabergé-Stück Bild: AP

Ein Fabergé-Ei des russischen Zaren ist bei Christie's für die Rekordsumme von 9,6 Millionen Dollar versteigert worden.

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          Mit einer Rekordsumme von fast 9,6 Millionen Dollar ist ein mit mehr als 3.000 Diamanten besetztes Kristall-Ei von Fabergé im New Yorker Auktionshaus Christie's versteigert worden.

          Christie's hatte eigenen Angaben zufolge mit einer Summe zwischen vier und sechs Millionen Dollar für das als „Winter-Ei“ bekannte Kunstwerk gerechnet. Doch nach zehn Minuten ging das „Winter-Ei“ am Freitag für 8,7 Millionen Dollar an einen unbekannten Käufer. Im endgültigen Preis in der Höhe von 9.579.500 Dollar ist eine Provision für das Auktionshaus enthalten.

          Teuerstes Fabergé-Stück

          „Ich hatte mit einem guten Preis gerechnet, aber nicht mit so einem guten Preis", sagte Alexis de Tiesenhausen, Chef der Russland-Abteilung von Christie's. „Es ist das teuerste Faberge-Stück, das je verkauft wurde.“ Tiesenhausen zufolge könnte der hohe Preis an der Seltenheit der Fabergé-Eier liegen, die zum größten Teil von privaten Institutionen oder Museen gekauft wurden.

          Das „Winter-Ei“ wurde von Carl Fabergé hergestellt, dem Juwelier der kaiserlichen russischen Familie. Ostern 1913 bekam der Zar es von seiner Mutter geschenkt. Fabergé stellte zwischen 1885 und 1916 für die Zaren Alexander II. und Nicholas II. 50 dieser Kunstwerke her. Dokumenten aus dem Russischen Staatsarchiv zufolge gilt das „Winter-Ei“ als das Kostbarste.

          Es ist aus fein geschnitztem, durchsichtigem Kristall gemacht und mit Diamanten und Platin eingefasst. Intarsien aus Kristall sollen Eiszapfen darstellen. Der Sockel, ebenfalls aus Kristall, ist mit Platin verziert. Im Inneren des Eis befindet sich ein Osterkorb aus Platin mit Blumen aus Gold, Granaten und Kristallen. Das Ei soll den Übergang vom Winter zum Frühling symbolisieren.

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