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Augsburger Familiendrama : Ermittler: Verdächtiger im Augsburger Fünffachmord überführt

  • Aktualisiert am

Ali Göbelek (r.) bei der Festnahme Bild: REUTERS

Im Augsburger Fünffachmord ist der in der Türkei festgenommene Mann nach Angaben der Ermittler durch einen genetischen Fingerabdruck „zweifelfrei und eindeutig“ als Alleintäter überführt.

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          Im Augsburger Fünffachmord ist der in der Türkei festgenommene Mann nach Angaben der Ermittler durch einen genetischen Fingerabdruck „zweifelfrei und eindeutig“ als Alleintäter überführt.

          Dem 37jährigen solle in der Türkei der Prozeß gemacht werden, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz am Sonntag in Augsburg. Er solle nicht an Deutschland ausgeliefert werden. Der 37jährige Verdächtige war am Samstag in Adana im Süden der Türkei aufgespürt und nach einem Schusswechsel gestellt worden.

          Beckstein für Prozeß in Deutschland

          Vier seiner Opfer habe der Mann im Schlaf umgebracht, sagte Nemetz. Den fünften Mord an seiner Frau habe er aus Habgier und niedrigen Beweggründen begangen. Die DNA-Spuren waren am Tatort sichergestellt worden.

          Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, den Mann in Deutschland vor Gericht zu stellen. „Angesichts der Schwere der Vorwürfe haben wir selbstverständlich ein Interesse an einem Strafprozeß in Augsburg“, sagte der Minister am Sonntag der dpa.

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