https://www.faz.net/-gum-9yd2q

Athen : Massensterben von Zugvögeln in Griechenland

  • Aktualisiert am

Vögel in Athen Bild: AP

Tausende verendete Vögel liegen auf den Straßen von Athen und in anderen Teilen Griechenlands. Vor allem Schwalben und Mauersegler sind betroffen.

          1 Min.

          Außergewöhnlich starke Winde über Griechenland haben zum Tod von tausenden Zugvögeln geführt. Die Verbindung der heftigen Winde mit niedrigen Temperaturen und in manchen Regionen auch Regen habe das Vogelsterben ausgelöst, teilte der griechische Ornithologen-Verband am Donnerstag mit. Laut der Tierschutzorganisation Anima wurden verendete Vögel in Straßen und auf Balkonen von Athen, in Nordgriechenland, an einem See nahe der Hafenstadt Nafplio sowie auf Ägäis-Inseln gefunden.

          In den Frühlingsmonaten reisen Zugvögel von Afrika nach Europa. Griechenland liegt auf einer ihrer wichtigsten Flugrouten. Windströme aus dem Süden hätten Vogelschwärme in Windströme aus nördlicher Richtung getrieben, erläuterten die Vogelexperten. Um den heftigen Windkollisionen zu entkommen, seien viele erschöpfte Vögel in Richtung Festland geflogen. Dort verendete ein Großteil von ihnen.

          Betroffen von dem Desaster sind nach Angaben der Ornithologen vor allem Schwalben und Mauersegler. Der Verband appellierte an die Bürger, sich vorsichtig auf den Straßen zu bewegen, damit sie nicht versehentlich noch lebende Vögel tot treten. Wie in der ganzen Welt sind aber auch in Griechenland wegen Ausgangsbeschränkungen in der Coronakrise derzeit deutlich weniger Menschen auf den Straßen unterwegs als zu normalen Zeiten.

          Weitere Themen

          Autokorso statt Menschenmenge am Unabhängigkeitstag

          Corona-Infektionen in Amerika : Autokorso statt Menschenmenge am Unabhängigkeitstag

          Der Unabhängigkeitstag wurde in diesem Jahr zurückhaltend gefeiert, denn in den Vereinigten Staaten steigen die Infektionszahlen weiter stark an. Betroffen sind vor allem jüngere Menschen, aber auch zu den vielen Toten unter den älteren Infizierten gibt es erste Untersuchungen.

          Steriles Gruseln im Horror-Drive-in Video-Seite öffnen

          Tokio : Steriles Gruseln im Horror-Drive-in

          Aufwändig geschminkte Darsteller bieten Autofahrern in Japan aufgeschlitzte Kehlen und blutverschmierte Fahrzeuge.

          Topmeldungen

          Eine Razzia in einer Shisha-Bar in Bochum

          Aussteigerprogramm : Raus aus dem Clan

          Nordrhein-Westfalen will den Ausstieg aus kriminellen Großfamilien erleichtern. Das Programm läuft gut an, doch die Erfahrungen lehren auch: Wer den Ausstieg wagt, wird meist brutal zurück gezwungen.
          Ein provisorisches Krankenhaus für die Corona-Infizierten in der Stadt Lleida.

          Corona- und Wirtschaftskrise : Spaniens Kampf ums Überleben

          Das südeuropäische Land muss wegen des heftigsten Corona-Ausbruchs seit der Öffnung neue Ausgangssperren verhängen. Und auch wirtschaftlich sieht es düster aus: Ministerpräsident Sánchez kämpft um die Kredite und Zuschüsse der EU.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.