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Astronomie : Strahlungssturm trifft die Erde

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Polarlicht über Deutschland Bild: dpa

Die Erde war in der vergangenen Nacht einem gewaltigen Sonnensturm ausgesetzt. In den USA konnte man bis in mittlere Breiten Polarlichter sehen.

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          Ein schwerer Strahlungssturm ist nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa in der Nacht zum Dienstag über die Erde hinweggefegt. Wie vorhergesagt waren in den Vereinigten Staaten sogar in mittleren Breiten zahlreiche Polarlichter zu sehen. Hier zu Lande versperren voraussichtlich vielerorts Wolken den Blick auf das Lichterspektakel, das in der Nacht zum Mittwoch auch in hiesigen Breiten auftreten könnte.

          Ursache für das Naturphänomen war eine Wolke elektrisch geladener Teilchen, die die Sonne am Sonntag in einer ungewöhnlich starken Eruption gen Erde geschleudert hatte. Auch die Weltraumwetterwarte Greifswald registrierte einen starken „geomagnetischen Sturm“. Die starke Sonnenaktivität könne unter anderem Satelliten und Pipelines gefährlich werden, sagte der Greifswalder Physiker Frank Jansen. Funkverbindungen seien beeinträchtigt. Meldungen über Schäden liegen bisher allerdings nicht vor.

          Passagiere und Besatzung auf Langstreckenflügen müssten mit einer erhöhten Strahlenbelastung rechnen, sagte Jansen. Nach Angaben der US-Ozean- und Atmosphärenforschungsbehörde Noaa kann diese Belastung unter Umständen bis zum Zehnfachen einer Brustkorb-Röntgenaufnahme erreichen. Der Nasa zufolge schwächt sich der Strahlungssturm inzwischen allerdings wieder ab. Für Menschen auf dem Erdboden ist das Phänomen nicht unmittelbar gefährlich.

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