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Astronomie : Ein tiefer Blick in den südlichen Himmel

  • -Aktualisiert am

Die kombinierte Aufnahme des südlichen Himmels Bild: European Southern Observatory

Das kombinierte und bearbeitete Bild dreier europäischer Teams soll Astronomen die Entstehung der Galaxien verstehen helfen.

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          Der Fornax oder Ofen genannte Teil des südlichen Himmels war das Ziel dreier europäischer Teams von Astronomen. Was nach Bearbeitung und Kombination heraus kam, ist eines der schärfsten und tiefblickendsten Bilder, die es vom südlichen Himmel gibt.

          Der Teil des Himmels, den das Bild wiedergibt, ist ein wenig größer als der Vollmond. Es zeigt mehr als hunderttausend Galaxien, mehrere tausend Sterne und hunderte Quasare. Die Bilder, aus denen es entstand, hat der Wide Field Imager im La Silla Observatorium des European Southern Observartory (Eso) in Chile geschossen. Die Blickrichtung wählte der Nobelpreisträger 2002, Riccardo Giacconi, aus, als er Direktor des Eso war. Es ist die gleiche, die auch das Chandra Röntgen-Raumteleskop der Nasa betrachtet.

          Entstehungsgeschichte des Universums im Visier

          Das Bild lässt nicht nicht ganz so tief ins Universum blicken wie die Bilder des Hubble-Teleskops, doch es deckt einen 200 Mal so großen Bereich ab. Es zeigt etwa 50 mal mehr Galaxien als entsprechende Hubble-Bilder. Weil es somit repräsentativer ist, wird es als Basis für die Untersuchung entfernter Galaxien und Quasare verwendet werden.

          Besonders die Entstehung der Himmelskörper wird dabei im Mittelpunkt stehen, denn das Bild zeigt auf einen Blick zwei Milliarden Jahre Universumsgeschichte. Astronomen versprechen sich davon Aufschluss über die Entstehung der Galaxien.

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