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Astronomie : Als der Erdschatten den Mond verdeckte

  • Aktualisiert am

Eintritt in den Kernschatten der Erde Bild: dpa/dpaweb

In der Nacht zum Sonntag war eine totale Mondfinsternis über Deutschland zu sehen. Vor allem die Süddeutschen profitierten von einem klaren Himmel.

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          In weiten Teilen Deutschlands konnte in der Nacht zum Sonntag bei klarem Himmel eine totale Mondfinsternis beobachtet werden. Vor allem im Süden war das Naturschauspiel besonders gut zu sehen. Im Norden verdeckten dagegen zumeist Wolken die Sicht. Deutlich erkennbar wurde die Mondfinsternis um 0.32 Uhr mit dem Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde.

          Zwischen 2.06 und 2.31 Uhr tauchte der Vollmond vollständig in den Schatten ein. Während der so genannten totalen Phase war der Mond aber nicht völlig dunkel, sondern leuchtete in einem mehr oder minder hellen, roten Licht. Zu sehen war das Naturschauspiel in ganz Mitteleuropa, sofern der Himmel klar war. Der beobachtbare Teil der Mondfinsternis endete um 4.05 Uhr.

          Der rote Mond

          Der Mond war auch während des Durchlaufs durch den Kernschatten schwach zu sehen. Denn die Lufthülle der Erde streut das Licht der Sonne so, daß rotes Licht den Mond erreichen. Der gleiche Effekt sorgt auch für Abendrot - gebeugte Strahlen der eigentlich schon hinter dem Horizont verschwundenen Sonne erreichen die Erde noch.

          Bild: dpa

          Um eine Mondfinsternis zu beobachten, braucht es keine Instrumente. Auch mit dem bloßen Auge ist das Verschwinden des Mondes gut zu erkennen. Und schon ein schwaches Fernrohr zeigt die Frabveränderungen des Mondes sowie die verschiedenen Phasen sehr gut.

          Wer aber diesmal die Mondfinsternis wegen Wolken nicht im Freien zu sehen bekam, konnte sie auch im Internet verfolgen. So bot unter anderem die „Vereinigung der Sternfreunde“ auf ihrer Homepage eine Serie von Bildern an.

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