https://www.faz.net/-gum-42kn

Archäologie : Steinhenge statt Stonehenge?

  • Aktualisiert am

Stonehenge, der Stein des Anstoßes Bild: dpa

Stonehenge, das große prähistorische Steindenkmal in Südengland, könnte nach neuen Forschungserkenntnissen von einem Einwanderer aus dem heutigen Deutschland geschaffen worden sein.

          1 Min.

          Eine schockierende Nachricht für alle britischen Patrioten: Stonehenge, das größte prähistorische Steindenkmal Europas in Südengland, könnte nach neuen Forschungserkenntnissen von einem Einwanderer aus dem heutigen Deutschland geschaffen worden sein.

          „Das ist solch ein Schock für den Nationalstolz wie wenn man herausfinden würde, dass die ersten Cricketspieler Lederhosen trugen und Bratwurst zum Tee aßen“, klagte am Dienstag die Boulevardzeitung „Daily Express“ unter der Überschrift „It's Steinhenge“. Das große Rätsel, welchem Zweck der Steinkreis gedient habe, erscheine nun in einem ganz anderen Licht: „Waren die Steine Schauplatz eines Bierfestes?“

          Im vergangenen Jahr war fünf Kilometer von der Anlage entfernt das Skelett eines vorgeschichtlichen Stammesführers entdeckt worden, der in der Presse schnell den Beinamen „der König von Stonehenge“ bekam. Forscher haben festgestellt, dass das Gerippe aus der Zeit von etwa 2.400 bis 2.200 vor Christus stammt, der Epoche, in der Stonehenge entstand. Die mit dem „König“ begrabenen Gegenstände deuten darauf hin, dass er die Alpenregion bereist hatte oder sogar von dort stammte. Der Archäologe Tony Trueman sagte: „Es ist faszinierend, dass die Idee für Stonehenge von einem deutschen oder schweizerischen Einwanderer gekommen sein könnte.“

          Weitere Themen

          Polizei verfolgt Spuren

          39 Tote in Lkw : Polizei verfolgt Spuren

          Nach dem Leichenfund in England durchsucht die Polizei Wohnungen, die offenbar mit dem Fahrer zu tun haben. Über die Route des Lkw gibt es etwas mehr Klarheit.

          Topmeldungen

          Will nicht weichen: Baschar al Assad am Mittwoch in Idlib

          Syrien-Konflikt : Wer Schutz verspricht, muss schützen

          Seit Jahren wird über sichere Zonen in Syrien diskutiert, doch nie waren die Umstände widriger. Nato-Mitglieder zweifeln an Deutschlands Motiven – derweil spielen russische und türkische Einsatzkräfte vor Ort ihre Macht aus.

          39 Tote in Lkw : Polizei verfolgt Spuren

          Nach dem Leichenfund in England durchsucht die Polizei Wohnungen, die offenbar mit dem Fahrer zu tun haben. Über die Route des Lkw gibt es etwas mehr Klarheit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.