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Antarktis : Riesiger Eisberg löst sich aus Festeis

  • Aktualisiert am

Der Eisberg bricht aus dem Ross-Shelf Bild: AP

Er ist so groß wie der Bodensee und Forscher warnen, er könnte ein Signal für die globale Klimaerwärmung sein.

          Ein Stück Eis der Größe des Bodensees hat sich aus dem antarktischen Eis gelöst. Das amerikanische Nationale Eiszentrum in Suitland in Maryland hat den 76 Kilometer langen und 7,4 Kilometer breiten Eisberg „C-18“ getauft.

          C-18 ist aus dem Festeis gebrochen und bei Neuseeland ins Meer gestürzt. Zunächst bewegte er sich nicht weiter. Das Eiszentrum hatte die von einem Aufklärungs-Satelliten bereits am 5. Mai aufgezeichneten Infrarot-Aufnahmen des Naturereignisses ausgewertet und war so auf den Eisberg gestoßen.

          Schon im März war vom sogenannten Larsen-Shelf im Weddel-Meer bei Chile ein riesiger Eisberg kollabiert. Ökologen warnten damals bereits, diese Abbrüche seien Folge der menschgemachten Erderwärmung durch den Treibhauseffekt. Kalee Kreider vom Nationalen Umwelttrust in den USA verglich das Lösen von Eisbergen mit dem Sterben von Kanarienvögeln in Kohlebergwerken. Letztere zeigten einen zu hohen Kohlendioxydgehalt in der Luft an, erstere seien ein Zeichen für den Treibhauseffekt durch zu viel Kohlendioxyd.

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