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Rede vor UN-Vollversammlung : Angelina Jolie setzt sich für stärkeres Engagement Amerikas ein

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Hollywood-Star Angelina Jolie hielt in New York eine Rede vor den Vereinten Nationen. Bild: AP

Angelina Jolie hat eine Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gehalten. Zuvor traf sie auch einen deutschen Politiker.

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          Hollywoodstar Angelina Jolie hat einen Auftritt auf großer politischer Bühne hingelegt. In einer Rede vor der UN-Vollversammlung in New York sprach sich die Schauspielerin am Freitag in deutlicher Abgrenzung zu Amerikas Präsident Donald Trump für ein größeres Engagement der Vereinigten Staaten in der Welt aus. Sie sei eine „Patriotin“, glaube aber auch „an ein Amerika, das Teil einer internationalen Gemeinschaft ist“, sagte Jolie.

          Sie warb dafür, durch die Zusammenarbeit von Ländern das Risiko von Konflikten zu senken. Es sei im Interesse aller, wenn die Vereinten Nationen „wirkungsvoll gestaltet, näher an das Leben der Bürger gebracht und niemals zu falschen Zwecken missbraucht“ werde, betonte Jolie, die Sonderbotschafterin für das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) ist.

          Bei einem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York traf auch Bundesaußenminister Heiko Maas kurz mit Hollywood-Star Angelina Jolie zusammen. Die beiden unterhielten sich und schüttelten sich die Hände, wie die deutsche UN-Vertretung am Freitag per Twitter dokumentierte. Maas habe in dem Gespräch die von Jolie mitgegründete Kampagne gegen sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten gelobt. Vor seinem Gespräch mit Jolie hatte Maas bei einem Ministertreffen in der UN-Vollversammlung versprochen, dass sich Deutschland unter anderem mit mehr Training, Schulungen und Ausrüstung für die Blauhelm-Missionen einsetzen will. Ab Montag ist Maas noch einmal in New York, dann beginnt die einen Monat dauernde deutsche Präsidentschaft des Sicherheitsrates.

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