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„Ärztliche Gründe“ : Marco W. fährt nicht zu Prozess in die Türkei

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Marco W. bleibt aus gesundheitlichen Gründen zu Hause Bild: ddp

Der wegen sexuellen Missbrauchs in der Türkei angeklagte Marco W. wird nicht zum Prozess nach Antalya zurückkehren. Das gaben die Anwälte des Jugendlichen am Donnerstag in Hannover bekannt. „Aus ärztlichen Gründen“ sei eine Prozessteilnahme nicht ratsam, hieß es.

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          Der acht Monate in der Türkei wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch inhaftierte Schüler Marco W. aus Uelzen kehrt nicht zum nächsten Verhandlungstermin gegen ihn in Antalya zurück.

          Er werde nicht persönlich an der Verhandlung am kommenden Dienstag teilnehmen, sagte sein Anwalt Michael Nagel am Donnerstag in Hannover auf einer Pressekonferenz. Marco W. sei seit Januar in psychologischer Behandlung. Eine Prozessteilnahme sei „aus ärztlicher Sicht nicht angeraten“, sagte Nagel.

          Prozess wird am 1. April fortgesetzt

          Der Schüler soll in der Türkei im vergangenen Sommer eine damals 13 Jahre alte Britin in einem Hotelzimmer sexuell missbraucht haben und wurde danach in dem Land in Haft genommen. Marco war im Dezember nach langem juristischen Ringen freigelassen worden und nach Deutschland zurückgekehrt; der Prozess soll am 1. April fortgesetzt werden. Der junge Mann hatte die Vorwürfe immer zurückgewiesen.

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