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Germanwings-Absturz : Dobrindt sieht Verdacht gegen Andreas Lubitz erhärtet

  • Aktualisiert am

Der Gedenkstein für die Opfer des Flugzeugabsturzes in Le Vernet Bild: dpa

Der Kopilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat immer wieder bewusst eingegriffen, um die Katastrophe herbeizuführen. Nach der detaillierten Auswertung der Flugschreiber gibt es daran laut Verkehrsminister Dobrindt keinen Zweifel mehr.

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          Die detaillierte Auswertung der beiden Flugschreiber der Germanwings-Maschine erhärtet den Verdacht, dass der Kopilot den Airbus mit voller Absicht gegen einen Berg gesteuert hat. Es sei nun abschließend klar, dass Andreas Lubitz mehrfach bewusst eingegriffen habe, um die Maschine zum Absturz zu bringen, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Mittwoch nach einer Sitzung des Bundestags-Verkehrsausschusses in Berlin.

          Der 27 Jahre alte Kopilot habe sowohl die Höhe als auch die Geschwindigkeit nachgesteuert und zudem aktiv das Steuer betätigt. Damit sei durch die Aufzeichnungen von Stimmenrekorder und Flugdatenschreiber die Handlungsfähigkeit des Mannes „voll nachgewiesen“.

          Dobrindt kündigte für Mai einen Testflug auf der Route von Unglücksflug 4U9525 an, um letzte noch offene Fragen zu klären. Das soll etwa helfen, aufgezeichnete Geräusche besser einzuordnen, zu denen sich nichts auf dem Datenrekorder wiederfindet. Ein Zwischenbericht soll nach Dobrindts Worten „relativ bald“ veröffentlicht werden. Es werde noch einige Wochen dauern, aber bei weitem nicht das vom Gesetzgeber maximal vorgesehene Jahr.

          Dobrindt hatte den Ausschuss gemeinsam mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr über den aktuellen Stand der Ermittlungen informiert.

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