https://www.faz.net/-gum-12w38

Abgestürzter Airbus : Chronik der Funkmeldungen

  • Aktualisiert am

Bild: afp

Der abgestürzte Airbus der Air France hat eine Serie von Funkmeldungen gesendet, bevor er in den Atlantik stürzte. Die Zeitung „O Estado de Sao Paulo“ hat eine Chronik dieser Meldungen veröffentlicht, die aus Kreisen der Luftfahrtindustrie bestätigt wurde.

          1 Min.

          Der Airbus A330 der französischen Fluggesellschaft Air France hat eine Serie von Funkmeldungen gesendet, bevor er mit 228 Menschen an Bord in den Atlantik stürzte. Die Zeitung „O Estado de Sao Paulo“ hat eine Chronik dieser Meldungen veröffentlicht, die der Nachrichtenagentur AP aus Kreisen der an den Ermittlungen beteiligten Luftfahrtindustrie bestätigt wurde.

          23.00 Uhr Ortszeit: Der Pilot meldet, dass er durch „CBs“ fliegt - schwarze, elektrisch aufgeladene Wolken, die mit starken Winden und Blitzen einhergehen. Satellitendaten haben gezeigt, dass Gewitterwolken zu dieser Zeit bis zu 160 Stundenkilometer schnelle Sturmböen gegen die Flugrichtung der Maschine schickten.

          23.10 Uhr Ortszeit: Eine Flut automatischer Meldungen deuten auf Probleme hin: Autopilot ausgeschaltet, Kontrollen zur Stabilisierung des Flugzeugs ausgefallen, Flugsysteme beeinträchtigt.

          23.13 Uhr Ortszeit: Überwachungssysteme, die Geschwindigkeit, Höhe und Flugrichtung angeben, sind ausgefallen. Der Hauptflugcomputer und die Tragflächen-Klappen funktionieren nicht mehr.

          23.14 Uhr Ortszeit: Die letzte Meldung deutet auf einen Druckabfall in der Kabine und einen kompletten Systemausfall hin - katastrophale Ereignisse, als das Flugzeug wahrscheinlich bereits in den Ozean stürzte.

          Weitere Themen

          Mit dem QR-Code an den Strand

          Baden in Spanien : Mit dem QR-Code an den Strand

          Auch in Spanien lockert jede Region anders. Das Baden im Meer ist mancherorts wieder erlaubt. Aber gilt das auch für Touristen?

          Topmeldungen

          Boris Johnsons Chefberater Dominic Cummings verlässt am Montag sein Haus in London.

          Trotz Corona-Affäre : Der Mann, auf den Boris Johnson nicht verzichten will

          Politische Berater werden dafür bezahlt, dass sie der Regierung zuarbeiten. Bei Boris Johnsons Chefberater Dominic Cummings müssen die Minister für den Berater schuften. Damit hat er sich viele Feinde gemacht, aber für Johnson ist er unersetzbar.

          Milliardenhilfe : Gegenwind für die Lufthansa-Rettung

          Nach langen Verhandlungen einigen sich Bundesregierung und Lufthansa auf ein Rettungspaket aus Steuergeldern. Brüssel sagen die Pläne aber nicht zu. Kanzlerin Merkel will kämpfen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.