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Sachsen-Anhalt : 63 Weltkriegs-Granaten auf Acker gefunden

  • Aktualisiert am

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt in einem Transporter des Kampfmittelräumdienst in Dresden (Aufnahme vom 20. April 2017). Bild: dpa

Bei vielen der russischen und deutschen Granaten war der Zünder noch intakt, sie hätten also noch explodieren können. Der Kampfmittelräumdienst hat sie abtransportiert.

          Der Kampfmittelräumdienst hat auf einem Acker in Sachsen-Anhalt 63 russische und deutsche Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt und abtransportiert. Bei den meisten Granaten sei der Zünder noch intakt gewesen, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Granaten hätten somit auch nach mehr als 70 Jahren noch explodieren können. Ein Passant hatte am Donnerstag bei Burg einen Metallgegenstand auf dem Acker gesehen und die Polizei verständigt.

          Beim Ausgraben der Granate traten weitere Granaten und Munition zutage. Ein Bagger legte die Stelle daraufhin großflächig frei. Die 10 bis 45 Kilo schweren Granaten brachten es zusammen auf ein Gewicht von mehr als 2,5 Tonnen.

          Laut Polizei handelt es sich bei der Fundstelle wohl um aufgefundene Blindgänger, die in ein Loch gekippt und vergraben worden waren.

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