https://www.faz.net/-gpc-9bgo3

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Terrorismus : Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit biologischen Waffen

  • Aktualisiert am

Ein Feuerwehrmann in Köln trägt eine Tonne aus einem Wohnkomplex. Bild: dpa

Nach einem mutmaßlich vereitelten Anschlag in Köln spricht die Generalbundesanwaltschaft von einer Bedrohung durch biologische Kampfstoffe. Terroristen seien bei ihren Angriffsplänen „sehr kreativ“.

          Nach der Festnahme des Tunesiers in Köln hat Generalbundesanwalt Peter Frank vor Anschlägen mit biologischen Waffen gewarnt. „Wir müssen uns davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen,“ sagte Frank am Mittwochabend in den ARD-“Tagesthemen“.

          Die Gefahr, dass Anschläge auf unterschiedliche Arten und Weisen begangen werden könnten, sähen die Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden schon seit längerer Zeit. Terroristen seien „insoweit sehr kreativ und versuchen asymetrisch alle möglichen Szenarien auszutesten, dazu gehört auch eine solche Bedrohung mit biologischen Kampfstoffen, darauf müssen wir uns einstellen“, warnte Frank.

          Der 29-jährige Tunesier Seif Allah H. war in der vergangenen Woche in Köln festgenommen worden. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft hatte er 84,3 Milligramm hochgiftiges Rizin hergestellt. Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, sprach von konkreten Vorbereitungen für einen Anschlag mit einer Biobombe.

          Generalbundesanwalt Frank sagte im SWR, der Tunesier sei „im islamistischen Spektrum tief verankert und stand mit Personen aus diesem Spektrum in Kontakt“. Zweimal habe er versucht, über die Türkei nach Syrien zur Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ zu reisen, doch das habe offenbar nicht geklappt. Als IS-Mitglied gelte der Mann derzeit aber nicht.

          Weitere Themen

          Messe sich wer kann

          IAA : Messe sich wer kann

          Auf der Automesse in Frankfurt rufen die Fahrzeughersteller zur Wende auf: Strom statt Benzin oder Diesel. Unsere Fotografen haben ihre Eindrücke festgehalten.

          CDU hat AfD auf Distanz gehalten Video-Seite öffnen

          Wahl in Sachsen : CDU hat AfD auf Distanz gehalten

          Bei der Landtagswahl in Sachsen ist die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer Hochrechnungen zufolge trotz Verlusten stärkste Kraft geworden und hat die AfD auf Distanz gehalten. Die Regierung aus CDU und SPD wurde klar abgewählt.

          Kompromisse fürs Klima

          F.A.Z.Sprinter : Kompromisse fürs Klima

          Die Bundesregierung könnte sich beim Klima einigen, Kretschmann findet keinen Nachfolger – und die Autoindustrie hat aus einem guten Tag noch einen schlechten gemacht. Der F.A.Z.-Sprinter.

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson vergleicht sich selbst mit dem „unglaublichen Hulk“, der sich aus seinen Fesseln befreit.

          Brexit um jeden Preis : Der wütende Hulk

          Großbritannien werde sich aus seinen „Fesseln“ befreien wie die ultra-starke Comicfigur, wenn es bis 31. Oktober keinen Brexit-Deal gebe, erklärt Johnson. Auch gegen die Anordnung des Parlaments. Vor neuen Gesprächen mit der EU zeigt er sich dennoch „sehr zuversichtlich.“
          Aktivisten der Gruppierung „Extinction Rebellion“ schütten während der Hamburg Cruise Days eine rote Flüssigkeit, die Blut darstellen soll, auf die Treppen.

          Weltweite Klimademonstrationen : Nach dem Protest ist vor dem Protest

          Aktivisten planen einen weltweiten „Klimastreik“, in Deutschland soll in Hunderten Städten demonstriert werden. Die Gruppe „Extinction Rebellion“ will mit Mitteln des zivilen Ungehorsams auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen.
          Joachim Wundrak im Jahr 2014 neben der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

          AfD-Mitgliedschaft : Wie ein General nach rechts abbog

          Joachim Wundrak war im Führungsstab der Bundeswehr und CDU-Mitglied. Inzwischen zetert er gegen Merkel und Europa. Von Rechtsextremisten in der AfD will er nichts wissen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.