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Krawalle gegen G 20 : Wenn ein Mob eine Stadt verwüstet

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Es ist ein erschütterndes Video. Es zeigt einen Mob, der seine Zerstörungswut unter dem Deckmantel einer politischen Agenda austobt, Scheiben zertrümmert, Autos abfackelt. Heute morgen in Hamburg.

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          Es sind schockierende Szenen, die ein Anwohner aufgenommen und bei Youtube hochgeladen hat: Vermummte Krawallmacher ziehen marodierend durch die Hamburger Elbchaussee, setzen Autos in Brand,  werfen wahllos Scheiben ein, scheinbar ohne jegliche Hemmungen.

          Der Protest gegen den G-20-Gipfel, auch an diesem Freitag eskaliert er in Hamburg, und linksradikale Krawallmacher nutzen den Protest vieler tausend friedlicher Demonstranten, um ihrer Gewalt freien Lauf zu lassen.

          Selbst erfahrene Polizeibeamte zeigten sich am Freitag erschüttert von dem Ausmaß der Gewaltbereitschaft einiger Demonstranten – und von der Geschwindigkeit, mit der die Gewalt in der Hansestadt explodiert.

          Noch am Morgen schien sich die Lage in Hamburg kurzzeitig zu beruhigen. „Es hätte schlimmer kommen können“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Nicht erst nach diesen Bildern muss man sagen: Viel schlimmer kann es kaum kommen.

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