https://www.faz.net/-gpc-8drfs

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Früherer RAF-Terrorist : Christian Klar arbeitet für Bundestagsabgeordneten

  • Aktualisiert am

Das frühere Mitglied der terroristischen Organisation RAF Christian Klar im Jahr 1992. Bild: AP

Der wegen Mordes verurteilte ehemalige RAF-Terrorist Christian Klar ist jetzt freier Unternehmer. Im Bundestag gestaltet er die Internetseite eines Abgeordneten der Linkspartei.

          1 Min.

          Der frühere RAF-Terrorist Christian Klar arbeitet für den Linken-Bundestagsabgeordneten Diether Dehm. Klar gestalte als freier Unternehmer für ein kleines Honorar die Internetseite des Abgeordneten, sagte Dehm der dpa. „Er macht nur die Technik und hat keinerlei Zugriff auf Inhalte“, so Dehm.

          Christian Klar war einst Mitglied der linksextremistischen Roten Armee Fraktion (RAF), die 26 Jahre Anschläge in Deutschland verübte. Den Fall untersucht der Ältestenrat des Bundestages in dieser Woche.

          Für seine Gewalttaten saß Christian Klar 26 Jahre in Haft. Verurteilt wurde das frühere RAF-Mitglied der sogenannten zweiten Generation unter anderem für den Mordanschlag an Generalbundesanwalt Siegfried Buback. Die terroristische Vergangenheit sei für den Linken-Politiker kein Hinderungsgrund, Christian Klar zu beschäftigen. Der Abgeordnete sagte der „Welt“, Klar habe sich nach seiner Entlassung „nicht das Geringste zu Schulden kommen lassen“.

          Die RAF, die sich vor allem gegen Führungskräfte in Politik und Wirtschaft richtete, war für 34 Morde verantwortlich. 1998 löste sich die Terrororganisation auf.

          Zuerst hatte die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ über das Beschäftigungsverhältnis berichtet. Einen Hausausweis als Mitarbeiter eines Abgeordneten der Linkspartei hatte der Bundestag dem ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar verweigert. Ein Parlamentssprecher begründete dies mit „Sicherheitsbedenken“.

          Weitere Themen

          Liebe Leserin, lieber Leser,

          Coronavirus-Newsletter : Liebe Leserin, lieber Leser,

          wir möchten uns heute bei Ihnen für Ihr Interesse an unserer Berichterstattung zum Thema Coronavirus mit einem F+Gutschein-Code bedanken: ZS4V-KC5K-1UF7. Damit können Sie 60 Tage lang kostenfrei unsere...

          Topmeldungen

          Wissenschaftsskandal : Manipulation mit Malaria-Mitteln?

          Es ist der bisher größte Skandal in der Corona-Arzneiforschung: Eine kleine Datenfirma steht wegen zweier großer Medikamenten-Studien unter Betrugsverdacht, die Weltgesundheitsorganisation schlingert und die Medizinbranche ist in Aufruhr.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.