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Freitag, 12. März : Umkämpfter Auftakt ins Superwahljahr

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Neue Fragen zum Impfen

Die EU-Kommission hat den Einsatz des Johnson & Johnson-Impfstoffes genehmigt. Dessen größter Vorteil: Anders als bei den bisherigen zugelassenen Präparaten muss er nur einmal gespritzt werden. Die EU hat bereits Impfdosen für 200 Millionen Menschen bestellt. Davon würde Deutschland 36,7 Millionen erhalten. Damit sind in der EU nun vier Impfstoffe gegen Covid-19 zugelassen. Soweit die guten Nachrichten. Denn unterdessen haben Dänemark, Island und Norwegen die Impfungen mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff vorerst für 14 Tage ausgesetzt. Nach einem Todesfall in Verbindung mit einem Blutgerinnsel nach einer Impfung mit dem Präparat wolle man Informationen abwarten, ob ein Zusammenhang bestehe, teilten die Behörden mit. Das Bundesgesundheitsministerium sah zunächst keinen Anlass für einen Stopp der Astra-Zeneca-Impfungen in Deutschland.

Darüber hinaus werden die Hausärzte in Deutschland ihre Patienten bundesweit wohl erst ab Mitte April gegen Corona impfen können. Grund dafür sind noch ungelöste Fragen bei der Lieferkette. In den Augen vieler Hausärzte ist das ein „Unding“. Wie eine Lösung aussehen könnte? Nach Informationen der F.A.Z. sollen die Praxen künftig ihre Impfstoffe über die Apotheken beziehen, die wiederum von Großhändlern beliefert werden sollen. Offen ist, ob Bund und Länder ihnen dabei detaillierte Vorgaben machen. So müsste verhindert werden, dass die Patienten bestimmter Praxen benachteiligt werden und demnach länger auf eine Impfung warten müssen als andere.

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Und sonst? Erst Jan Hofer bei der „tagesschau“, bald dann Joachim Löw und Angela Merkel – und nun auch noch Dieter Bohlen. Der Entertainer räumt nach fast zwanzig Jahren seinen Platz in der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ – und die deutsche Öffentlichkeit verliert eine weitere prägende Figur der vergangenen Jahre. Wie es ist, weiterzumachen, wenn alle aufhören, erzählt Hans-Jürgen Heitsch im Interview. Er ist seit 45 Jahren Bürgermeister von Göllnitz in Thüringen – und will bei der nächsten Wahl noch einmal antreten.

Die Nacht in Kürze:

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus: Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zur Vorwoche um mehr als 2000 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei über 72.

In spätestens sieben Wochen sollen alle volljährigen Amerikaner zur Corona-Impfung zugelassen werden, verspricht Präsident Biden. Er warnt aber: „Dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei.“

Die New Yorker Villa des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein wechselt für 51 Millionen Dollar den Besitzer. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen den Opfern des früheren Investmentbankers zugute kommen.

Einen guten Start in das Wochenende!

Sebastian Reuter

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Innen nur 2-G: Und trotzdem bleibt, auch in diesem Braunschweiger Gasthaus, die Ansteckungsgefahr relativ groß.

Vorschlag von Forschern : Acht Parameter gegen Corona

Trotz 2-G-Regeln bleibt die Gefahr für eine Corona-Ansteckung in Innenräumen groß. Wissenschaftler um den Virologen Hendrik Streeck haben eine Checkliste entworfen, wie sich die Gefahr etwa in Restaurants verringern lässt.

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