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Leiden in Philadelphia : So lebt es sich in Amerikas Stadt mit der höchsten Armutsrate

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Viel Licht, viel Schatten! In Phildelphia gibt es die höchste Armutsrate der nordamerikanischen Städte. Bild: AFP

Ein Viertel der Bewohner Philadelphias leben unter der Armutsgrenze. Der amerikanische Agenturfotograf Spencer Platt nahm dies zum Anlass, betroffene Einwohner zu besuchen. Seine Eindrücke zeigt er auf FAZ.NET.

          Philadelphia ist mit rund 1,6 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Vereinigten Staaten und die größte des Bundesstaates Pennsylvania.
          Ein obdachloser Mann schläft auf dem Bürgersteig.
          Straßenszene an einer Baustelle.
          Mann am Straßenrand.
          Obdachlose suchen Schutz in Hausecken.
          Passanten hinter einer Bauplane.
          In der Kleiderkammer der Broad Street Gemeinde sucht eine Frau gebrauchte Kleidung aus.
          Die Gemeinde bietet weitgehende Unterstützung für Bedürftige und Obdachlose.
          Freiwillige tragen das karitative Angebot der Kirchengemeinde.
          An fünf Tagen der Woche gibt es kostenloses Mittagessen für jeden der kommt.
          Eine Frau beim Lunch.
          Michael, ein Obdachloser, kommt regelmäßig zum Essen in die Broad Street.
          Der Speisesaal wird manchmal auch für ein Nickerchen genutzt.
          Auf der Straße.

          Platt hat auch unseren F.A.Z.-Fotografie-Fragebogen beantwortet.Hier seine Antworten:

          First of all we’d be interested to know what you experienced during the photo shoot and what made you pick that particular theme ?

          I have always covered social issues that I feel are neglected in much of the media. Homelessness, poverty, drug addiction are traditional subjects for photojournalists but are even more important in today’s America which is seeing surging rates of all three of these issues. I do not like “event photography” or official spaces where the media is supposed to work. I prefer to work alone and travel to places often neglected. 

          When and where are you born, where have you been educated und what are stages of your professional career ?

          I was born in Connecticut and graduated college with a degree in English lit. I have taken few photography courses, the ones I did take when I was young I failed as my professors were more about teaching the pure technical aspects of photography. Some my early 20’s I have mainly worked in the news business and have been at Getty Images for 19 years. I have covered many stories for getty in America, Africa and the Middle East.

          What is your standard camera equipment ? Is there any special or favorite gear ?

          My favorite gear is the small Fuji X cameras, they are similar to Leica in size and appearance and offer my a degree of anonymity, I don’t want to look like a photographer. 

          How do you process/edit your images ? What particular darkroom technique, software or apps do you utilize?

          I really don’t spend too much time processing my images, I use photoshop but only minimally. As we have very strict standards in the media business with what we can do with our pictures in terms of manipulation it is better to do little.

          Do you have photographic role models ?

          Right now I would say the work of Ernst Haas is a big influence on me. Also Robert Frank and Sergio Larrain ....they were all at heart street photographers which is what I consider myself.

          I usually carry a small book of Haas’s work with me when I travel as it can be inspiring when you need creative ideas, to see how others worked in similar surroundings. How they managed to show the world in a fresh voice.

          Instagram at Plattys1 is probably the best place at the moment, it is a great platform to display more edgy work and to look at what others are doing. 

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