20 Tage in Mariupol : „Wo zum Teufel sind die Journalisten?“
Von Ben Kuhlmann
Lesezeit: 6 Min.
Die Russen jagten uns. Sie hatten eine Liste von Namen, auf der wir auch standen und sie kamen schnell näher. Wir waren die einzigen übriggebliebenen internationalen Journalisten in Mariupol und wir dokumentierten die Belagerung durch die Russen in der Stadt seit nunmehr zwei Wochen. Gerade berichteten wir aus einem Krankenhaus, als Bewaffnete in die Flure des Gebäudes kamen. Die Ärzte gaben uns weiße Krankenhauskittel, um sie als Tarnung zu tragen.
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